Abbas‘ Fatah-Bewegung verbreitet erneut Ritualmordlegende

„Juden werden bereits seit dem Mittelalter beschuldigt, Kinder zu rituellen Zwecken ermordet, Brunnen vergiftet und noch anderes mehr verbrochen zu haben. Die Palästinenser verweisen regelmäßig auf derartige Ritualmordlegenden und behaupten, dass Israel vorsätzlich palästinensische Kinder tötet. Hier ist ein aktuelles Beispiel aus der Fatah-Bewegung von Mahmud Abbas im Libanon: In der Karikatur wird der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit blutigen Händen abgebildet. Er steht lächelnd über einem blutigen, vermutlich toten palästinensischen Säugling aus Gaza. Netanjahu ermordete das Baby und hinterlässt es der palästinensischen muslimischen Familie (symbolisiert durch den mondsichelförmigen Kopf des Mannes) für den Monat Ramadan.

Palestinian Media Watch hat immer wieder Beispiele für derartige palästinensische Verleumdungen aufgedeckt. Im Jahr 2016 belebte die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die mittelalterliche Ritualmordlegende, nach der Juden die Brunnen vergiften würden. Es wurde behauptet, dass ein israelischer Rabbiner ‚ein Urteil erlassen hätte‘, wonach ‚Siedlern‘ das ‚Vergiften von Trinkwasser und den Brunnen in den [palästinensischen] Dörfern und Städten im gesamten Westjordanland erlaubt ist.‘ [Offizielle PA-Fernsehnachrichten, 20. Juni 2016] Der PA-Vorsitzende Abbas wiederholte diese Verleumdung noch einmal gegenüber der EU und erklärte, Israel habe palästinensische Wasserquellen vergiftet, um einen ‚Massenmord’ an den Palästinensern zu begehen. Abbas wurde später dazu gezwungen, diese Aussage zurückzuziehen.“ (Itamar Marcus: „Fatah renews blood libel“)

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