„Viele arabische Flüchtlinge sind antisemitisch indoktriniert“

„Es war ein Satz wie eine im Studio detonierende Handgranate, den der Modeschöpfer Karl Lagerfeld jüngst live auf Sendung in einer französischen TV-Talkshow in Bezug auf die Migrationspolitik der deutschen Kanzlerin formulierte: ‚Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.‘ Um das zu illustrieren, berichtete Lagerfeld, was einer Bekannten in Deutschland passiert war, die einen jungen Syrer bei sich aufgenommen hatte. Dieser meinte nach ein paar Tagen zu seiner Gastgeberin: ‚Die beste Erfindung Deutschlands ist der Holocaust.‘ (…) Nun mag man Lagerfelds Behauptung zugespitzt finden – liest man sie als plakatives Synonym für importierten Antisemitismus, ist sie im Kern durchaus zutreffend. Dass mit der Migrationswelle ab 2015 ein erhebliches Maß an Antisemitismus in die Zielländer kam, ist ein Fakt.

Selbst der für vorsichtige Zurückhaltung bekannte Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat deshalb heuer einbekannt: ‚Was in unserer Gemeinschaft seit 2015 Sorgen macht, ist, dass unter den als Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen arabischen Muslimen viele sind, die in ihrer Heimat über Jahrzehnte antisemitisch indoktriniert wurden.‘ Denn in vielen Herkunftsländern der Migranten – etwa in Syrien und anderen arabischen Staaten – ist Antisemitismus weit verbreitet und absolut üblich, schon die kleinen Kinder in der Schule werden dort häufig antisemitisch erzogen. Laut einer Studie des angesehenen Pew-Institutes sehen etwa in Ägypten, Libanon oder Jordanien mehr als 90 Prozent der Befragten Juden negativ. In Syrien ist das nicht viel besser.“ (Christian Ortner: „Kann die Wahrheit Verhetzung sein?“)

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