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Türkei entzieht Ditib-Spitzel der Strafverfolgung

„In der Spionage-Affäre um den türkischen Moscheeverband Ditib sind nach Medienberichten zwei Prediger zurück in die Türkei beordert worden. Sie sollten damit offenbar vor Strafverfolgung in Deutschland geschützt werden. Der größte Islamverband in Deutschland, die Türkisch-Islamische Anstalt für Religion (Ditib), hat nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger die beiden Prediger bereits Mitte Dezember zurück in die Türkei gerufen. Ihnen sei von deutscher Seite vorgeworfen worden, sich an Bespitzelungen beteiligt zu haben. Zur Rückbeorderung sei es offenbar gekommen, um sie zu schützen. (…)

Der Ditib-Verband ist eng mit der Religionsbehörde Diyanet verbunden. So finanziert der türkische Staat zum Beispiel die Imame in den Ditib-Gemeinden. Die Bundesanwaltschaft hat in der vergangenen Woche in der Affäre um Spitzelvorwürfe gegen Ditib-Imame Ermittlungen wegen Spionageaktivitäten gegen Unbekannt aufgenommen. Der muslimische Prediger Fethullah Gülen gilt in der Türkei als Staatsfeind. Die Regierung in Ankara macht den in den Vereinigten Staaten lebenden Gülen für den Putschversuch im Juli 2016 verantwortlich.“ (Bericht auf Deutsche Welle: „Türkei schützt Ditib-Spitzel“)

 

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