Deutschland ist größter ausländischer Geldgeber für israelische NGOs

„Unter den europäischen Ländern zahlt Deutschland am meisten an israelische Lobbygruppen und NGOs, die sich mit dem arabisch-israelischen Konflikt befassen. Einem am Montag von NGO Monitor veröffentlichten Bericht zufolge stellte die deutsche Regierung im Laufe der letzten fünf Jahre 39 NGOs gut 50 Millionen Schekel (NIS ) (umgerechnet knapp 12 Millionen Euro) zur Verfügung. Gefolgt wird Deutschland auf der Liste von der Europäischen Union, Norwegen und den Niederlanden. Dem Bericht zufolge erhielten israelische Interessengruppen und NGOs, die sich mit dem arabisch-israelischen Konflikt befassen, zwischen 2012 und 2016 insgesamt 515,804,616 NIS  (gut 122 Millionen Euro). Davon kamen 60,1 Prozent (gut 73 Millionen Euro) direkt oder indirekt von meist europäischen Regierungen. Die Vereinigten Staaten stehen in der Liste auf Platz neun, sie bezuschussten israelische NGOs mit 11,760,571 NIS (2,8 Millionen Euro). Die übrigen 39,87 Prozent (49 Millionen Euro) kamen von privaten Geldgebern.

Die größte Privatspende kam vom New Israel Fund (NIF), der dreizehn Prozent der Spenden aufbrachte, die von einem Kreis von acht Gruppen und Stiftungen aufgebracht wurden, darunter der Sigrid Rausing Trust, der zehn Prozent beitrug, die Open Society Foundation (sieben Prozent) und Amnesty International (sechs Prozent). Dem Bericht zufolge steuerten Kirchengruppen und christliche Organisationen gut 20 Prozent des Gesamtaufkommens bei. Ein Großteil dieser Spenden kam ursprünglich von europäischen Regierungen. ‚Viele der regierungsfinanzierten kirchlichen Körperschaften beteiligen sich selbst an antiisraelischen Kampagnen wie der BDS-Bewegung, Lawfare und anderen Initiativen zur Delegitimierung Israels‘, behauptete NGO Monitor in einer Erklärung.“ (Sarah Levi: „Germany largest foreign donor to Israeli human rights NGOs“)

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