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Antisemitische Hetze in der Großen Moschee von Mekka

Hetze in der Großen Moschee von Mekka. (Quelle: MEMRI TV)
Hetze in der Großen Moschee von Mekka. (Quelle: MEMRI TV)

In seiner Freitagspredigt in der Großen Moschee bat ein Imam darum, dass Allah die Juden vernichten solle.

Kronprinz Mohammed bin Salman ist eigenen Aussagen zufolge angetreten, um Saudi-Arabien zu einem »normalen Land« zu machen, in dem ein »moderater Islam« gelebt wird. Und ohne Zweifel finden im Königreich viele Veränderungen statt, die noch vor wenigen Jahren unmöglich schienen.

Das zeigt sich, wie eine Reportage in der Neuen Zürcher Zeitung beschreibt, nicht zuletzt an der Stellung der Frauen, denen sich zunehmend Möglichkeiten öffnen, am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, von dem sie bislang aufgrund der schlichten Geschlechtertrennung weitgehend ausgeschlossen waren. Es ist sicherlich übertrieben, wie die NZZ deshalb von einem »Königreich der Frauen« zu sprechen, aber die Veränderungen sind real und unübersehbar.

Saudi-Arabien ist aber immer noch das Land, in dem ein Prediger im wichtigsten Heiligtum des Islam, in der Großen Moschee von Mekka, ungehindert antisemitische Hetze verbreiten darf. So geschehen Ende Juli, als Imam Saleh bin Al-Humayd in seiner Freitagspredigt sagte:

»Oh, Allah, gib uns Kraft für den Islam und die Muslime, demütige den Polytheismus und die Polytheisten, und wende Dich ab von den Tyrannen, den Atheisten und allen anderen Feinden des Islam.

Oh, Allah, bringe die Vernichtung über die plündernden und besetzenden Juden, denn sie sind Dir nicht gewachsen. Oh, Allah, lass Deine Strafe über sie hereinbrechen, der die Verbrecher nicht entkommen können. Oh, Allah, wir machen Dich zu unserem Schutzschild gegen sie und nehmen bei Dir Zuflucht vor ihrem Übel.«

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