Differenzierung zwischen Antisemitismus und Antizionismus unmöglich

„Es gibt die alte Bauernweisheit ‚Angriff ist die beste Verteidigung‘; und so reagieren die Islamfunktionäre auf den Vorwurf Antisemitismus: Sie behaupten, dies sei ein Ausdruck von Islamophobie. Der Islam lehne jede Gewalt ab und wenn Muslime Krieg führten, dann nur defensiv. Doch im Koran werden Muslime an 25 Stellen aufgefordert, Ungläubige zu töten. Vom 7. bis zum 17. Jahrhundert haben Muslime Eroberungskriege zur Verbreitung des Islam geführt. Gegen islamische Lebenslügen und Propagandabegriffe wie „Islamophobie“ führt die Jüdische Rundschau den Bericht eines Forschers an, wonach in Europa seit 2000 alle ermordeten Juden von Islamisten getötet wurden. In der deutschen Presse liest man seit einiger Zeit Berichte über die Zunahme von Antisemitismus in Deutschland, jedoch stets ohne eine Spezifizierung der Nachricht, also ohne Angaben über die Täter, die Muslime sind. Anders verfährt Die Zeit mit dem lobenswerten Artikel ‚Unterwegs an der Front. Gibt es No-Go-Areas in deutschen Städten?‘ Die Autorin Mariam Lau schreibt darin von der Notwendigkeit, ‚die Gefahr zum Thema zu machen, die Hunderttausende arabische Flüchtlinge darstellen […], weil sie durchwegs aus Ländern stammen, in denen der Antisemitismus so selbstverständlich ist wie essen und trinken‘. (…)

Einem Unbeteiligten wie mir ist die Vehemenz der deutschen Willkommenskultur unverständlich, ja nicht einmal nachvollziehbar und veranlasst mich als normalen Menschen, nach den Ursachen zu fragen. Die Zeit gab im Januar 2016 folgende Antwort: ‚Die an ihrer traumatischen Vergangenheit leidenden Deutschen wollen sich von ihrem Makel befreien und haben sich darum in eine völlig irrationale Willkommenskultur gestürzt. Gewissermaßen von Auschwitz direkt zum Münchner Hauptbahnhof.‘ (…) Ich empfinde es als Perfidie, wenn der islamistische Antisemitismus mit der Entschuldigung, diese Muslime seien gar nicht gegen die Juden, sie richteten sich nur gegen den Staat Israel und gegen den ‚rassistischen Zionismus‘, zugelassen wird. Die Begriffe Jahudi / Jude und Sahyuni / Zionist werden in der arabischen Sprache synonym verwendet. Deshalb ist die angebliche Differenzierung zwischen Antisemitismus und Antizionismus nichts anderes als linke Augenwischerei. Wer vor Islamophobie warnt – aber hierbei nicht nur geflissentlich den islamistischen Antisemitismus als Kritik an Israel zulässt, sondern auch im Namen des Schutzes von Minderheiten von Islamophobie – der lässt die individuellen Juden zugunsten des Kollektivs der Islamisten fallen. Es ist unglaublich, dass Deutsche des 21. Jahrhunderts das Gelübde ‚Nie wieder!‘ schlicht vergessen haben und ihre unauslöschliche Schuld des Mordes an sechs Millionen Juden verdrängen.“ (Bassam Tibi: „Nie wieder!?“)

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