Apartheidstaat Israel

„Man muss keiner bestimmten politischen Ideologie angehören, um das Versagen der israelischen Regierung einzugestehen, das Land von dieser abstoßenden Befangenheit zu befreien, mit der die Grundrechte einer bestimmten Bevölkerung an Bürgern tagtäglich mit Füße getreten werden. Es ist an der Zeit diese Ungerechtigkeiten zu festzuhalten, damit wir anfangen können eine glänzende Zukunft aufzubauen. Also lassen Sie uns von der wahren Diskriminierung sprechen, unter der die jüdische Bevölkerung tagtäglich leidet. Und genau wie zu Südafrikas Apartheidpolitik gehörte, dass die Mehrheit unter der Minderheit leidet, so leidet auch weiter Israels Mehrheit durch die Hände der arabischen Minderheitsbevölkerung. Die Diskriminierung zeigt sich auf viele Weisen. Hier nur einige wenige Beispiele:

Während der jüdische Sektor seinen bürgerlichen Pflichten nachkommen muss, braucht der arabische Sektor das nicht. Die Regierung ist alles andere als still, während die Araber Israels es ständig umgehen, Einkommens- und städtische Steuern zu zahlen. Knesset-Mitglied Faina Kirschenbaum beschrieb die Realität so: ‚Die Araber sind für den Staat eine wirtschaftliche Belastung. Sie zahlen kaum ihre Steuern und erhalten riesige Budgets vom Staat.‘ Zusätzlich werden im Ergebnis davon viele Positionen und ganze Industrien von Arabern dominiert, wo Juden dann nicht wettbewerbsfähig sind. Was könnte stärker diskriminieren als jüdischen Bürgern Steuern aufzubürden, während groß angelegte Steuerhinterziehung seitens eines Teils der arabischen Bürger gebilligt wird?

Das israelische Recht fordert von jüdischen Städten und ihren Geschäften und Institutionen, dass sie Araber zulassen, aber arabische Städte sind praktisch judenfrei. Zudem stehen genau diese Städte nie im Fokus der internationalen Beschuldigungen illegaler Bautätigkeiten und arabische Einwohner (denen anders als Juden freie berufliche Hilfe bei Bauanträgen gegeben wird) stellen Araber selten Genehmigungen, bevor sie anfangen zu bauen.

Israelisches Recht verlangt, dass dem Staat in Form von militärischem oder Zivildienst gedient wird (außer man bringt sich in einer anderen Form ein), aber arabische Bürger sind von jedem Dienst oder Leistung für dieses Land freigestellt, das ihnen enorme Leistungen bringt. Während der jüdische Staatsbürger Jahre seines Lebens für sein Land opfert, nutzen arabische Bürger diese Zeit um persönliche Ausbildung nachzugehen, eine Arbeit zu finden und ihre Karriere früh voranzutreiben. Wenn Veteranen des Militär- oder Zivildienstes schwer verdiente Leistungen angeboten werden, bekämpfen Araber diese mit Klagen vor Gericht, man würde die (nicht dienende) arabische Gemeinschaft diskriminieren und oft gewinnen sie.

Jerusalem ist für das jüdische Volk die kostbarste Stadt; der Tempelberg in ihrem Zentrum wird als der heiligste Ort der Erde angesehen. Während Araber frei sind ihn nach Gutdünken zu besuchen und dort zu beten, haben jüdische Bürger des jüdischen Staates dieses Privileg nicht. Besuche von Juden sind auf eingegrenzte Stunden beschränkt, wobei sie ständiger und demütigender Überwachung durch Vertreter des muslimischen Religionsrats ausgesetzt sind und von israelischen Sicherheitskräften begleitet werden müssen. Jedes Gebet von Juden in diesem Teil der jüdischen Hauptstadt wird ihm Polizeigewahrsam einbringen.

Jüdischen Bürgern ist es auf dem Tempelberg verboten, ein Gebet auch nur zu flüstern; der Araber hat die Freiheit seine Gebete den ganzen Tag hindurch und zu den unpassendsten Zeiten (einschließlich vor der Morgendämmerung) über Lautsprecher erklingen zu lassen, die man Kilometer weit hört. Zusätzlich lässt die arabische Gemeinschaft regelmäßig laute Musik dröhnen, lässt Feuerwerkskörper knallen und veranstaltet festliches Schießen bei Feiern spät am Abend. Während die Lärmschutzgesetze hinter jüdischen Autoalarmen, Laubbläsern und sogar zu Unzeiten stattfindenden Klavierstunden her sind – damit die Ruhe nicht gestört wird – sind arabische Gemeinschaften vor Verfolgung immun, weil gefürchtet wird, dass die Spannungen eskalieren.

Israels oberster Gerichtshof erlaubt arabischen politischen Parteien – die offen Terrorismus gegen Juden unterstützen und Israels Existenzrecht ablehnen – für das Parlament zu kandidieren, aber jüdische Parteien mit weit milderen Standpunkten werden ausgeschlossen.

Während ein Jude, der des Mordes beschuldigt wird, wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte im Gefängnis sitzen wird, haben arabische Mörder von Juden die Chance hin und wieder als Teil von Gesten des guten Willens oder politischer Vereinbarungen freigelassen.

Zu guter Letzt ist das grundlegendste Recht eines jeden Bürgers das, frei und sicher zu leben. Während jüdische Bürger überall im jüdischen Staat abgestochen, überfahren und niedergeschossen werden, sind arabische Bürger praktisch frei von Ängsten, dass Juden ihnen dasselbe antun werden. Ein arabisches Kind kann in jedem jüdischen Teil des jüdischen Staates zu jeder Stunde, ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen, Seil springen gehen. Jüdische Erwachsene haben in weiten Bereichen des jüdischen Staats Angst, am hellichten Tag spazieren zu gehen, wobei arabische Bereiche für Juden zu jeder Stunde echte Gefahrenzonen sind. Fakt ist, dass jüdische Feuerwehrleute zahllose Male von arabischen Einwohnern in arabischen Städten angegriffen wurden, als sie gerade dabei waren, arabische Familien vor Flammen zu retten. Und während jüdische Bürger das Privileg haben, mit Sicherheitsleuten an Bushaltestellen, in Einkaufszentren, Restaurants und an öffentlichen Orten überall im Land zu warten, kennt der arabische Bürger keine dieser Vorsichtsmaßnahmen in seinen Städten, denn er braucht sie nicht.

Das sind nur ein Teil der diskriminierenden Politik des Staates Israel. Viele weitere Ungerechtigkeiten werden auf inoffizieller Ebene übersehen, damit die arabische Gemeinschaft nicht ‚gereizt‘ wird.

Also erzählen Sie Ihren Freunden, die von der israelischen Apartheid phantasieren, dass sie recht haben. Israel ist der unentschuldbaren Diskriminierung schuldig. Aber lassen Sie uns einfach begreifen, wer die Opfer sind.“ (hier)

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