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Unfallfahrt von Limburg könnte als Terroranschlag eingestuft werden

 

Der Fahrer soll den eigentlichen Lenker aus dem LKW gezerrt, den Wagen gekapert und nach der Tat mehrmals „Allah“ gerufen haben.

Unfallfahrt von Limburg könnte als Terroranschlag eingestuft werden
Quelle: Screenshot Youtube

„In Limburg hat ein Mann am Montagabend mit einem gestohlenen Lkw mehrere Autos gerammt und neun Menschen verletzt. Die Tat wird als Terror-Akt eingestuft, erfuhr BILD aus Sicherheitskreisen. Der Lkw war gegenüber dem Landgericht Limburg in mehrere Autos gekracht. Die ‚Frankfurter Neue Presse‘ berichtet, dass der Lkw gekapert wurde und der Fahrer nach dem Unfall ‚Allah‘ gerufen haben soll.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Syrer, der sich seit 2015 in Deutschland aufhält und 2016 einen subsidiären, also eingeschränkten Schutzstatus erhalten hat. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen. Er selbst und acht weitere Menschen hatten am Montag Verletzungen erlitten, als er mit dem Lastwagen auf die anderen Fahrzeuge prallte. (…)

Die ‚Frankfurter Neue Presse‘ hatte am Abend den eigentlichen Fahrer des Lasters zitiert: ‚Mich hat ein Mann aus meinem Lkw gezerrt.‘ Als er vor einer roten Ampel wartete, habe der Unbekannte die Fahrertür des Lasters aufgerissen und ihn mit weit geöffneten Augen angestarrt, so der Fahrer. ‚Was willst Du von mir?‘, habe er den Mann gefragt. ‚Aber er hat kein Wort geredet. Ich habe ihn noch mal gefragt. Dann hat er mich aus dem Lkw gezerrt‘, heißt es weiter in dem Bericht.“ (Bericht in der Berliner Zeitung: „Behörden stufen Lkw-Vorfall als Terroranschlag ein“)

UPDATE: „Gut eine Woche nach dem wohl absichtlich verursachten Unfall mit einem Lastwagen in Limburg geht die Polizei nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. (…) Zuvor hatten mehrere Medien über ein mögliches terroristisches Motiv berichtet. Nach Angaben der [Polizei-]Sprecherin hatte der Polizeipräsident für Westhessen, Stefan Müller, die Limburger Stadtverordneten am Montagabend darüber informiert, dass die Ermittler bisher keine Verbindung des Tatverdächtigen in die gewaltbereite islamistische Szene festgestellt hätten.

Wie der SWR berichtet, handelte es sich Müller zufolge um die ‚schwerwiegende Tat eines Einzeltäters, die jede Stadt treffen könne‘. Der mutmaßliche Täter habe keine Verbindungen zu terroristischen Organisationen gehabt. Das Motiv liege eher im persönlichen Bereich. (…) Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wollte sich bislang nicht zur Motivlage äußern. Das hessische Landeskriminalamt gab unterdessen die Ermittlungen wieder an die Limburger Polizei ab, wie ein Sprecher sagte. Weil ein terroristischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen wurde, war das LKA zwischenzeitlich eingeschaltet worden.“ (Bericht auf tagesschau. de: Polizei sieht kein Terrormotiv)

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