
Saudis gehen gegen Separatisten im Südjemen vor
Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.

Durch sein militärisches Eingreifen im Jemen signalisiert Saudi-Arabien, eine Schwächung seiner eigenen Position in seinem südlichen Nachbarland nicht hinzunehmen.

Die Warnung der jemenitischen Terrororganisation erfolgte, nachdem Israel den selbsternannten Staat Somaliland am Horn von Afrika anerkannt hatte.

Im Süden des Jemen gewinnen sezessionistische Kräfte die Oberhand, die sich einen Beitritt zum Abraham-Abkommen mit Israel vorstellen können.

Vor knapp zwei Wochen stufte der Irak die Hisbollah und die Huthi als terroristische Organisationen ein. Nun widerrief die Regierung die Entscheidung der Justiz.

Die Einstufung der beiden Organisationen stellt angesichts des iranischen Einflusses im Irak einen Meilenstein in der Distanzierung von Teheran dar.

Dreizehn Mitglieder des UN-Sicherheitsrats stimmten für die Resolution, die ein Ende der Huthi-Angriffe fordert, während China und Russland sich der Stimme enthielten.

Der Huthi-Außenminister bestätigte, dass inhaftierte UN-Mitarbeiter im Jemen wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Israel vor Gericht stehen.

Die Huthi erklärten in einer Reaktion, ihr seit zwei Jahren andauernder Konflikt mit Israel sei trotz der von den USA vermittelten Waffenruhe in Gaza nicht beendet.

Durch die Kontrolle über die Einfuhrwege für Hilfslieferungen profitieren die Huthi finanziell und festigen ihre Macht über die Bevölkerung im Norden des Jemens.

Die Tötung mehrerer Führer der Huthi, die Teile des Jemens kontrollieren, markiert eine neue Phase im Konflikt mit Israel und könnte interne Auswirkungen haben.

Eine Quelle behauptete, die saudischen Bemühungen, auf Israel abgefeuerte Raketen abzufangen, seien Teil der Zusammenarbeit zwischen Riad, Washington und Jerusalem.

Von Mike Wagenheim. Die USA gratulierten regierungstreuen Truppen im Jemen, die eine Lieferung iranischer Ausrüstung für die Huthi-Miliz abgefangen haben.

Der geplante Angriff wurde Al-Aqsa-Flut getauft – derselbe Name, den die Hamas für ihr Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel verwendet hatte.

Im Zuge seiner Nahost-Reise Mitte Mai äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu den Brennpunkten in der Region. Viele seiner Aussagen blieben vage.

Warum haben sich die mit dem Iran verbündeten Huthi-Milizen ergeben und wie sehen die Zukunftsszenarien für den Jemen aus?

Während der US-Präsident ankündigt, die Angriffe auf die Huthi einzustellen, bestätigt die Terrororganisation die Fortsetzung ihres Kampfes gegen Israel.

Der Besuch von Präsident El-Sisi in Dschibuti spiegelt das wachsende Interesse Ägyptens an der strategisch günstig gelegenen Region am Horn von Afrika wider.

Die USA verstärken ihre Luftangriffe gegen die Huthi-Miliz im Jemen, doch um erfolgreich zu sein, müssten sie über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.

Von Yaakov Lappin. Während die US-Luftkampagne die Huthi geschwächt hat, würde deren komplette Beseitigung nach Ansicht israelischer Beobachter eine Bodenoffensive erfordern.

Die US-Luftangriffe haben den Weg für eine Offensive der Regierung geebnet, die laut Experten das Ende der Huthi-Herrschaft im Jemen bedeuten könnte.

Die Vereinigten Staaten führen im Jemen einen Luftkrieg gegen die Huthi, um die letzte verbliebene Kraft unter den Verbündeten des Irans zu zerstören.

Der Iran muss sein komplettes Atomprogramm einschließlich des strategischen Raketenprogramms vollständig abbauen, fordert der Nationale Sicherheitsberater der USA.

Der Niedergang der libanesischen Hisbollah hat ein Führungsvakuum für die iranische Achse geschaffen, das die jemenitischen Huthi-Milizen zu füllen versuchen.

Trumps Durchführungsverordnung fordert den US-Außenminister auf, innerhalb von dreißig Tagen zu beschließen, die Huthi-Miliz als Terrororganisation einzustufen.

Die Angriffe auf israelische Schiffe sollen erst nach der vollständigen Umsetzung des Waffenstillstandsdeals zwischen Israel und der Hamas eingestellt werden.

Von Jason Shvili. Der Iran hat dazu beigetragen, die jemenitischen Huthi von einer zusammengewürfelten Guerilla in eine organisierte Streitmacht mit fortschrittlichen Waffen zu verwandeln.

Nach Demontierung von Hamas und Hisbollah sind neben den jemenitischen Huithi noch die irakischen PMF als Teil des iranischen »Feuerrings« um Israel übriggeblieben.

Die Huthis im Jemen sind keine existenzielle Bedrohung für Israel, aber gegen den Dauerbeschuss muss ein Weg gefunden werden.

Die iranische Bedrohung sollte nicht vorschnell auf die leichte Schulter genommen werden, denn ein verwundeter Gegner mit dem Rücken zur Wand kann sich als äußerst gefährlich erweisen.

Zum Huthi-Beschuss Israels schwieg UN-Generalsekretär Guterres, in der israelischen Reaktion ortet er hingegen eine gefährliche »Eskalation«.

Im Gespräch mit Alexander Gruber erläutert Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich die Entwicklungen im Nahen Osten seit dem 7. Oktober 2023.

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel haben die Huthi bei ihren Anschlägen auf Israel und die Schifffahrt im Roten Meer noch keinen größeren Rückschlag erlitten.

Die separatistische Region am Horn von Afrika wäre ein idealer Standort, um von dort aus den Terror der Huthi-Milizen im nahe gelegenen Jemen zu bekämpfen.

Seit November 2023 greifen die Huthi Schiffe an. Die USA und ihre Verbündeten konnten zwar einige Angriffe abwehren, stoppen ließ sich die Miliz aber nicht.

Im Jemen findet zurzeit sowohl eine Eskalation durch die Huthi-Milizen statt wie auch regionale und internationale Bemühungen um eine politische Lösung.

Bereits seit Juli nutzt Russland seine durch den Iran vermittelten Beziehungen zu den Huthi-Milizen, um im Jemen Soldaten für seinen Krieg in der Ukraine anzuwerben.