Bayerischer Verfassungsschutz: Iran will Massenvernichtungswaffen

„Einem Bericht des bayerischen Verfassungsschutzes zufolge arbeitet die Islamische Republik Iran daran, ihre konventionellen Waffen zu Massenvernichtungswaffen aufzurüsten. Der ‚Iran, Nordkorea, Syrien und Pakistan sind bemüht, ihr konventionelles Waffenarsenal durch die Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu ergänzen‘, heißt es in dem im April veröffentlichten Bericht des bayerischen Verfassungsschutzes für 2017. Die Jerusalem Post hat den 312seitigen Bericht des in München ansässigen Verfassungsschutzes einsehen können. In dem Bericht wird als Proliferation ‚die unerlaubte Weiterverbreitung von atomaren, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen bzw. der zu ihrer Herstellung verwendeten Produkte‘ definiert.

Die Erkenntnisse des bayerischen Verfassungsschutzes liefern jenen, die kritisieren, dass das Atomabkommen mit dem Iran Teherans Streben nach einem Atomwaffenprogramm nicht gezügelt hat, weitere Munition. (…) Im Juni hatte die Jerusalem Post berichtet, dass es im Bericht des baden-württembergischen Verfassungsschutzes hieß: ‚Iran unternahm weiterhin, ebenso wie Pakistan und Syrien, Anstrengungen zur Beschaffung von Gütern und Know-how, um die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen und dazugehöriger Trägersysteme zu optimieren.‘ Dem bayerischen Verfassungsschutz zufolge bemüht der Iran sich in Deutschland und anderen Ländern mit hochentwickeltem Technologiesektor um Bauteile und erforderliches Knowhow, um sein verdecktes Massenvernichtungswaffenprogramm vorabzutreiben. Mehrere Landesverfassungsschutzämter haben Bestrebungen des iranischen Regimes dokumentiert, 2017 von deutschen Unternehmen dem Embargo unterliegendes Material und Knowhow zu beschaffen.“ (Benjamin Weinthal: „German intel: Iran wants to expand weapons into nuclear arsenal“)

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