Warum sich Nelson Mandela im Grab umdrehen würde, wenn er sein Denkmal in Ramallah sehen müsste …

„Als Geschenk der südafrikanischen Partnerstadt Johannesburg ist am Dienstag in Ramallah eine sechs Meter hohe Statue Nelson Mandelas enthüllt worden. An der von vielen ‚Palästinensern‘ begleiteten Zeremonie auf dem nach dem 2013 verstorbenen Südafrikaner benannten Platz nahm neben ‚Palästinenserpräsident‘ Abu Mazen auch Parks Tau teil, Bürgermeister von Johannesburg.

Während der 1970 geborene ANC-Politiker erklärte, Nelson Mandela wäre stolz darauf, ‚was heute hier vollbracht wurde‘, nutzten Vertreter des ‚palästinensischen‘ Regimes die Feier zu Angriffen auf Israel. So erklärte Mussa Hadid, der Ortsvorsteher von Ramallah, von der Statue gehe die ‚klare Botschaft‘ an die ‚Kolonisatoren‘ aus, daß ‚die Freiheit von israelischer Apartheid nahe‘ sei.

Gegen die Vereinnahmung durch ‚Funktionäre‘, die tagtäglich Haß auf Juden verbreiten, während sie sich gleichzeitig als Opfer rassistischer Verfolgung inszenieren, kann sich der Tote nicht wehren. Während der Präsident Südafrikas ein günstigenfalls sachliches Verhältnis zu Israel pflegte und mit der PLO sympathisierte, wird er gleichwohl als ein Gegner von Antisemitismus geschildert.

Während die durch ihn gegen Terrorismusvorwürfe in Schutz genommene PLO Juden in ihrer ‚Nationalcharta‘ das Recht auf eigene staatliche Souveränität abspricht, war Nelson Mandela immerhin bereit, Israel in ‚sicheren Grenzen‘ zu akzeptieren, wenngleich er dabei an jene ‚von 1967‘ dachte. Leugnet das Regime in Ramallah jüdische Geschichte,anerkannte er sie wohl.

Und so macht die Statue aus Johannesburg womöglich erst recht deutlich, woran es ‚Palästina‘ und seiner selbstmandatierten ‚Führung‘ mangelt: einem ‚palästinensischen‘ Nelson Mandela. Anders als mit ihr, die von einem judenreinen ‚Palästina‘ träumt, wäre mit einer solchen Persönlichkeit eine Lösung im Konflikt zwischen ‚Palästinensern‘ und Israel wohl wirklich denkbar.“ (Artikel auf dem tw24:blog: „Hoffnungsträger“)

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