Parteigänger des iranischen Regimes weltweit begehen antisemitischen Feiertag

„Geht es nach dem iranischen Regime, haben alle Muslime unter anderem eine Pflicht: gegen Israel und für die ‚Befreiung‘ von ‚al-Quds‘ zu kämpfen, wie Jerusalem auf Arabisch heißt. Seit der ‚islamischen Revolution‘ im Iran im Jahr 1979 wird deshalb jährlich der al-Quds-Tag abgehalten, gewöhnlich am letzten Freitag des Ramadan. In der Islamischen Republik Iran wird er als gesetzlicher Feiertag mit staatlich organisierten und finanzierten Demonstrationen und Millionen Teilnehmern begangen. Dabei fordert das Regime unmissverständlich die Zerstörung Israels, die ohnehin Staatsräson ist. Auch Präsident Hassan Rohani nimmt regelmäßig an der Propagandaveranstaltung teil. Zum al-Quds-Tag 2013 sagte der vor allem in Europa als moderat geltende Politiker: ‚Seit Jahren ist das zionistische Regime eine Wunde im Körper der islamischen Welt und diese sollte entfernt werden.‘ (…)

Der diesjährige al-Quds-Tag wird der erste nach dem Atomabkommen von Wien sein. Dass sich der Charakter des Regimes nicht geändert hat, stellte es Anfang März eindrücklich unter Beweis. Medienwirksam testete der Iran zwei Mittelstreckenraketen, auf denen auf Persisch und Hebräisch ‚Israel muss ausgelöscht werden‘ stand. Es wird angenommen, dass die Raketen zur Beförderung von Nuklearwaffen geeignet sind. Auch am diesjährigen al-Quds-Tag dürfte sich das Ritual von Vernichtungsdrohungen und -ankündigungen gegen den jüdischen Staat vor der Kulisse brennender israelischer Flaggen auf den Straßen Teherans ein weiteres Mal wiederholen.“

(Alexander Nabert: „Guter Jude, böser Zionist“)

Mehr zum Thema auf Mena Watch: Antisemitischer Mob darf in Wien demonstrieren“)

 

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