Mehrheit der Amerikaner lehnt Iran-Deal ab

In einem in der New York Times-Montagsbeilage des Standard veröffentlichen Kommentar bejubelte der amerikanische Journalist Roger Cohen den Genfer Deal im Atomstreit mit dem Iran als „großen Erfolg“ und lobte Präsident Obama für den schon „lange nötigen Akt politischen Mutes“, allen Widerständen zum Trotz ein Abkommen mit dem iranischen Regime geschlossen zu haben. In seinem Beitrag schrieb Cohen: „Umfragen zeigen, dass die meisten Amerikaner den Deal befürworten“. Glaubt man einer aktuellen Untersuchung des renommierten Pew Research Center, ist diese Behauptung schlicht falsch: Tatsächlich stimmten nur 32 Prozent, also weniger als ein Drittel der Befragten, dem Übergangsabkommen mit dem Iran zu, während 43 Prozent es explizit ablehnten. (25 Prozent enthielten sich einer Wertung.)  Große Skepsis herrscht darüber hinaus bezüglich der Vertrauenswürdigkeit der iranischen Führung: „By roughly two-to-one (62% to 29%), those who have heard at least a little about the agreement say Iran’s leaders are not serious about addressing concerns over the country’s nuclear program.“


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