Will der Iran die Spuren des Giftgasangriffs beseitigen?

„Ein hochrangiges Mitglied der britischen Labour Party erklärte, der Iran habe den verbündeten schiitischen Milizen in Syrien knappe drei Wochen nach dem tödlichen Sarinangriff, bei dem 90 Menschen in der nordsyrischen Staat getötet wurden, befohlen, Khan Sheikhoun zu erobern. Im Gespräch mit Zaman al-Wasl gab die Quelle an, etwas weit Gefährlicheres als der Chemiewaffenangriff stehe bevor, denn die ‚iranischen Befehle betonen die Notwendigkeit, in der Stadt alles zu verbrennen und alles zu tun, um die Kontrolle über die Stadt zu erlangen, in der das Massaker stattfand’. Zweck der Eroberung von Khan Sheikhoun sei es, sämtliche Beweise für den Abwurf chemischer Waffen über der Stadt zu beseitigen. Die Quelle bemerkte, dass das iranische Beharren auf der Dringlichkeit dieser Eroberung ‚möglicherweise darauf hindeutet, dass der Iran [an dem Angriff] beteiligt war’.

Westliche Medien berichteten, dass Russland an der Bombardierung des Krankenhauses in Khan Sheikhoun beteiligt war und dass diese ebenfalls erfolgte, um die Spuren des Chemiewaffenangriffs zu beseitigen. Westliche Medien meldeten außerdem, russische Offiziere hätten sich auf dem Luftwaffenstützpunkt in Shayrat aufgehalten, als die Kampfflieger mit dem Sarin losgeflogen sind. Die Mitwirkung des russischen Militärs mag Russland dazu bewogen haben, sein Veto gegen eine Resolution einzulegen, die eine internationale Untersuchung des Massakers und die Ermittlung der Täter angeordnet hätte. Daran, dass das Regime an dem Massaker beteiligt war, besteht keinerlei Zweifel, doch legen die jetzigen Handlungen des Iran und die vorangegangenen Russlands den Verdacht nahe, dass auch diese beiden Länder beteiligt waren. Beobachter  erklärten, das Hauptziel des Chemiewaffenangriffs auf die ländlichen Vororte im Norden der Stadt Hama sei es gewesen, die Eroberung der Stadt vorzubereiten.“ (Rani Abdo: „Iran-allied militias to overrun Khan Sheikhoun to hide evidence of Sarin attack“)

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