Waren die Übergriffe erst der Anfang?

„Allein aus den arabischen Ländern wollen gemäß einer Studie des Doha-Instituts nicht mehr – wie noch nach einer Gallup-Untersuchung von 2000 – nur 23, sondern schon 35 Prozent weg. Das wären momentan über 130 Millionen von insgesamt 380 Millionen Menschen. Natürlich sind dies bloß Umfragewerte – angesichts der Dimensionen wirkt diese Relativierung indes reichlich kraftlos. 85 Prozent der Araber, so zeigt dieselbe Untersuchung, träumen von der Judenvernichtung. Wer eine Million zu sich holt und dann umverteilen will, möchte die Nachbarschaft mit 850.000 Antisemiten fluten – ein Geschenk so deutsch wie schon lange nicht mehr.“ (Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn: Übergriffe in Köln. Willkommensunkultur)

2 Gedanken zu „Waren die Übergriffe erst der Anfang?

  1. SebastianHuber

    Als jemand, der die Meldungen von MENA schon länger verfolgt möchte ich anmerken, dass dieser Artikel ein wenig aus dem Rahmen fällt: Wo bis jetzt die Seriosität der Artikel immer ins Auge stach, macht sich hier ein populistischer Ton breit, und wo früher MENA andere auf den Boden der Faktenlage zurückbrachte, wird bei diesem Artikel der Autor in der NZZ von einer seiner Quellen zurechtgewiesen, er habe deren Statistiken nicht recht verstanden bzw. eine Zahl aus dem Zusammenhang gerissen.

  2. f.markl

    Zur Information hier die Richtigstellung, auf die Sebastian Huber hingewiesen hat:

    „Falsch zitiert
    Ich möchte gern darauf hinweisen, dass ich in dem Artikel von Gunnar Heinsohn mit dem Titel «Willkommensunkultur» (NZZ 16. 1. 16) falsch zitiert worden bin. Gunnar Heinsohn behauptet, ich hätte für das Jahr 2015 eine Zahl von 1,5 Millionen «Neuankömmlingen» in Deutschland gezählt, worunter sich «nur» 40 000 Hochqualifizierte befänden. Die Meldedaten des Statistischen Bundesamtes verweisen 2014 (nicht 2015) auf fast 1,5 Millionen Zuwanderer (und zugleich mehr als 900 000 Abwanderer) in der Bundesrepublik. Der Anteil von Qualifizierten und Hochqualifizierten unter diesen Zuwanderern, von denen 75 Prozent aus anderen europäischen Staaten stammen (und nicht, wie der Artikel suggeriert, aus anderen Teilen der Welt), ist sehr hoch. Die Zahl 40 000 bezieht sich auf die Zahl der hochqualifizierten Zuwanderer aus Staaten von ausserhalb der EU, die über die Blaue Karte EU oder andere spezifische Aufenthaltstitel für Fachkräfte in die Bundesrepublik gekommen sind. Diese Zahl sagt aber gar nichts über die Zahl der Qualifizierten und Hochqualifizierten unter den Zuwanderern des Jahres 2014 aus.
    Prof. Dr. Jochen Oltmer
    Universität Osnabrück“

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