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Models verhaftet: Iran setzt Kopftuchzwang auch bei Internet-Fotos durch

„Die iranische Polizei hat acht Menschen wegen unislamischer Taten verhaftet. Darunter seien auch mehrere Frauen, die im Internet Fotos von sich veröffentlicht haben sollen, auf denen ihre Haare zu sehen seien, berichteten staatliche Medien. Die Festnahmen sind Teil eines größeren Konflikts um die Zukunft der Islamischen Republik. Die Operation Spider II habe sich vor allem gegen Nutzer von Instagram gerichtet, berichtete das Staatsfernsehen. …

‚Wir müssen den Feind auf diesem Gebiet bekämpfen‘, sagte [der Teheraner Staatsanwalt Abbas Jafari] Dowlatabadi der staatlichen Zeitung Iran. ‚Natürlich werden wir unsere Maßnahmen hier fortsetzen.‘ Die iranische Regierung versucht, das Internet mehr und mehr zu kontrollieren. Die Organisation Freedom House stuft den Zugang zum Internet im Iran als nicht frei ein. Social-Media-Angebote würden ebenso wie politische Blogs gefiltert und gesperrt. Der Manager der iranischen Plattform Persian Blog, Mahdi Boutorabi, wurde am heutigen Montag ebenfalls festgenommen, berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Insa.“ (Bericht in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit: „Iran nimmt Models wegen Fotos ohne Kopftuch fest“)

 

Mehr zum Thema auf Mena Watch: Der ORF „entdeckt“ eine Lockerung der Verschleierungspflicht im Iran

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