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„In Palästina oder einem anderen arabischen Land würde ich ermordet“

Ta’alin Abu Hanna ist 21 Jahre alt und stammt aus einer christlich-arabischen Familie aus Nazareth. Vor wenigen Tagen gewann sie den ersten Schönheitswettbewerb „Miss Trans Israel“. Nach ihrem Sieg sagte sie zu Reportern: „Ich bin stolz, eine israelische Araberin zu sein. Wäre ich nicht in Israel sondern woanders – in Palästina oder in einem anderen arabischen Land – würde ich unterdrückt, im Gefängnis sitzen oder ermordet werden.“

Miss Transgender


Auf den Vorwurf angesprochen, Israel benutze sexuelle Freiheiten nur als PR-Coup, um sein Image aufzupolieren, antwortete die Organisatorin des Wettbewerbs: „Schauen Sie, das hier ist keine Propaganda. Wir leben in Tel Aviv, in Israel, dem einzigen Land in der Region bei gesundem Verstand, in dem Menschen als Schwule oder Transgender leben können – und niemand sie vom Dach stürzt oder massakriert.“ An dem Wettbeweb hätten Muslime, Juden, Christen und Beduinen teilgenommen. „Wir bemühen uns um Koexistenz, denn damit fängt der Frieden an.“

 

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