Der US-Sondergesandte für Syrien Tom Barrack gab am Donnerstag bekannt, dass er an einem Treffen zwischen israelischen und syrischen Vertretern in Paris teilgenommen hatte.
Es war das erste Mal seit der Erklärung der Waffenruhe am 19. Juli, dass Vertreter Israels und Syriens an einen Tisch saßen, nachdem sie bereits Anfang des Jahres geheime Gespräche in Aserbaidschan geführt hatten.
Hikmet Hajiyev, Assistent des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, bestätigte gegenüber Jewish News Syndicate am 20. Juli, dass in Baku Anfang des Jahres – ohne ein genaues Datum zu nennen – informelle Treffen zwischen Israel und Syrien stattgefunden haben.
Deeskalation und Dialog
»Ich habe mich heute Abend in Paris mit Vertretern Syriens und Israels getroffen«, schrieb Barrack auf X. »Unser Ziel war Dialog und Deeskalation, und genau das haben wir erreicht. Alle Parteien bekräftigten ihre Bereitschaft, diese Bemühungen fortzusetzen.« Während der Sondergesandte keine Angaben zu den Teilnehmern des Treffens machte, berichtete das amerikanische Nachrichtenportal Axios, dass Israel durch den Minister für strategische Angelegenheiten Ron Dermer vertreten war, während die syrische Delegation von Außenminister Asaad al-Shaibani geleitet wurde.
Anfang Juli waren Berichte laut geworden, Syrien strebe eine strategische Partnerschaft mit Israel an, auf die in Zukunft möglicherweise ein umfänglicher Friedensschluss folgen könnte. Allerdings hatte sich die Frage ergeben, wie sich Israels Eingreifen aufseiten der drusischen Minderheit, im Zuge dessen am 16. Juli auch das Militärhauptquartier in Damaskus bombardiert wurde, auf diesen Prozess auswirkt.
I met this evening with the Syrians and Israelis in Paris. Our goal was dialogue and de-escalation, and we accomplished precisely that. All parties reiterated their commitment to continuing these efforts.
— Ambassador Tom Barrack (@USAMBTurkiye) July 24, 2025






