UNRWA erzieht zu Hass und Gewalt – und belügt westliche Geldgeber

So bekommen palästinensische Schüler das zweite Newtonsche Gesetz erklärt.

„Ein Bildungssystem sagt uns viel darüber, welche Art von Gesellschaft deren Führer schaffen wollen. Es vermittelt die Werte, die die nächste Generation, deren Weltanschauung und nationale Identität, prägen sollen. Lehrpläne sind der Schlüssel für den Aufbau einer künftigen toleranten und aufgeschlossene Gesellschaft. Sie können aber auch ein Mittel sein, um negative Einflüsse – verfälschende historische Narrative, Hass auf den Anderen und politische Gewalt – zu verankern. (…)

In den vergangenen Monaten wurden ernüchternde Fakten über den neuen, reformierten Lehrplan der Palästinensischen Autonomiebehörde, die erste Überarbeitung seit 2000, aufgedeckt. Die Lehrbücher und Materialien, mit denen palästinensische Schüler unterrichtet werden, stehen im kompletten Widerspruch zu den Werten jener westlichen Regierungen, die die Rechnungen für Produktion der Lehrmaterialien bezahlen. Umfassende Untersuchungen des Instituts für Frieden und kulturelle Toleranz in der Schulbildung (IMPACT-se) haben gezeigt, dass dieser Lehrplan vor Anstachelung zu Gewalt nur so strotzt. Um das zweite Newtonsche Gesetz zu lehren, dient beispielsweise das Bild einer gewalttätigen Konfrontation, in der eine Steinschleuder verwendet wird.

Neunjährige Kinder rezitieren in der 3. Klasse ein Gedicht, dass die Aufforderung enthält, ‚Blutopfer zu bringen‘, um den Feind aus dem Land zu vertreiben, den ‚Eindringlich zu eliminieren‘ und die ‚Überbleibsel der Ausländer zu vernichten‘. Junge Palästinenser werden sogar dazu aufgefordert, sich selbst zu opfern. Ihnen wird beigebracht, dass der Dschihad der Gipfel ihres Strebens und das Märtyrertum für Jungen und Mädchen ein Lebensziel sei. In einem ultimativen Akt des Verrats an der Jugend wird dieser vermittelt, dass den Tod zu wählen besser wäre als sich für das Leben zu entscheiden. (…)

[Ein jüngst an die Öffentlichkeit gelangter Bericht des US-Rechnungshofes] zeigt, dass den UNWRA-Beamten, die für die Umsetzung des PA-Lehrplans verantwortlich sind, unwiderlegbare Beweise dafür vorgelegt wurden, dass amerikanische Gelder missbraucht werden, um {den Kindern] Intoleranz einzubläuen. Sie versprachen daraufhin, ergänzende Materialien zu erstellen, die sich der Probleme annehmen sollen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass die UNWRA [das UN-Hilfswerk für palästinensische ‚Flüchtlinge‘] tatsächlich keinerlei derartigen Maßnahmen ergriffen und Washington diesbezüglich angelogen hat. Mit anderen Worten: UNRWA-Beamte wurden auf frischer Tat dabei ertappt, als sie nicht bloß die US-Regierung zu täuschen versuchten, sondern haben darüber hinaus große Anstrengungen unternommen, um die Lehre grundlegender Prinzipien der Toleranz und des Respekts zu vermeiden.“ (Marcus Scheff: „Doubling down on the PA’s curriculum deception“)

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