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Palästinensische Terroristen wussten, dass ihre Raketen Häuser in Gaza trafen

Überreste des PIJ-Raketeneinschlags beim Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza
Überreste des PIJ-Raketeneinschlags beim Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza (Quelle: JNS)

Zivile Opfer in Gaza seien eben der Preis des Krieges gegen den jüdischen Staat, heißt es in der zynischen Rechtfertigung des Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Das israelische Außenministerium veröffentlichte kürzlich ein im Gazastreifen sichergestelltes Dokument, aus dem hervorgeht, dass der vom Iran unterstützte Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ), die zweitgrößte Terrororganisation im Gazastreifen nach der Hamas, wissentlich Raketen abgefeuert hat, die in der Küstenenklave selbst niedergingen. Der PIJ »räumte ein, dass seine Raketen im Gazastreifen einschlugen und Zivilisten töteten. Er entschied sich dennoch, weiter zu schießen. Das sind ihre Werte. Eine Terrororganisation, die ihre eigenen Zivilisten tötet«, hieß es in der Erklärung aus Jerusalem

Das Dokument, das während des Krieges von israelischen Soldaten in Gaza entdeckt und am Dienstag erstmals vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center der Öffentlichkeit zugänglich wurde, fasst ein Treffen in Beirut zwischen einem hochrangigen Hamas-Vertreter und dem PIJ-Führer Akram al-Ajouri zusammen.

Der unter dem Decknamen Ahmad genannte Hamas-Vertreter beschuldigte dabei den PIJ, Raketen abgefeuert zu haben, die »auf die Häuser der Menschen fallen«. Al-Ajouri antwortet darauf lediglich: »Selbst wenn tausend Menschen durch Friendly Fire sterben, ist das nur der Preis des Krieges«, heißt es in der israelischen Zusammenfassung. Der iranische Stellvertreter gab in demselben Gespräch zu, dass er sich der Probleme mit seinen Raketen bewusst war und dass sein militärischer Flügel die Geschosse nach Plänen hergestellt hatte, die er aus Teheran erhalten hatte.

Mehrere dokumentierte Fälle

Am 17. Oktober 2023 wurden schätzungsweise zehn bis fünfzig Palästinenser getötet, als eine fehlgegangene Rakete, die vom Islamischen Dschihad abgefeuert worden war, ihr Ziel verfehlte und in der Nähe des Al-Ahli Arab Hospital in Gaza-Stadt einschlug. Behörden des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums von Gaza gaben an, dass bei der Explosion 471 Palästinenser getötet worden seien, womit sie die wahre Opferzahl um ein Vielfaches in die Höhe schraubte. Die Terrororganisation machte sofort den jüdischen Staat für den Einschlag verantwortlich und beschuldigte die IDF, das Krankenhaus angegriffen zu haben, was von vielen internationale Medien aufgegriffen wurde.

Am 13. Februar 2025, wurde Berichten zufolge ein vierzehnjähriger Palästinenser in Nuseirat im zentralen Gazastreifen getötet, als eine auf Israel abgefeuerte Rakete ihr Ziel verfehlte und innerhalb der Küstenenklave niederging. Die israelischen Streitkräfte bestätigten damals den versuchten Angriff auf den jüdischen Staat und gaben bekannt, dass »ein Raketenabschuss aus dem Gazastreifen identifiziert wurde«. In den sozialen Medien gepostete Videoaufnahmen zeigten, wie ein Projektil kurz nach dem Abschuss in einem dicht besiedelten Gebiet einschlug.

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