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Terror von 9/11: „Der Afghanistan-Krieg war absolut notwendig“

Gedenken zum 20. Jahrestag der Anschläge von 9/11
Gedenken zum 20. Jahrestag der Anschläge von 9/11 (© Imago Images / Levine-Roberts)

Der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld erläutert die Auswirkungen von 9/11 und warum die USA so reagieren mussten, wie sie reagiert haben.

Martin van Creveld im Interview mit Stefan Beig, eXXpress

Vor dem 11. September konnte man so tun, als sei der Terrorismus eine Form des Krieges, die nur sog. “Entwicklungsländer” betrifft, die nicht über die nötigen Mittel verfügen, um damit fertig zu werden. Nach 9/11 war jedem klar, dass es sich um ein globales Phänomen handelt, das in der Lage ist, die Welt zu erschüttern und sie vielleicht sogar zu zerstören. (…)

Der Anschlag hat viele Menschen im Westen aufgerüttelt und sie daran zweifeln lassen, ob jene stolze Zivilisation, die ihre Vorfahren und sie selbst spätestens seit der Renaissance aufgebaut haben, eine Zukunft haben wird. Ist das nicht gravierend genug? (…)

Der Afghanistankrieg war absolut notwendig. Keine Großmacht kann es sich leisten, sich so behandeln zu lassen wie von Al-Qaida – mit Unterstützung der Taliban. Hätte George W. Bush nicht zurückgeschlagen, wären er und seine Partei sicherlich hinweggefegt worden.

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Weiterlesen im eXXpress: „Militärhistoriker Martin van Creveld: „Der Westen fühlt sich heute so unsicher wie schon lange nicht mehr“

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