Die Hamas missbraucht Frauen sexuell. Weil Israel nicht involviert ist, will man davon im Westen nichts wissen.
Von Bassam Tawil
Während sich ein Großteil der weltweiten Aufmerksamkeit weiterhin auf den Iran und den allgemeinen regionalen Konflikt richtet, entfaltet sich im Gazastreifen eine düstere und weitgehend ignorierte Realität. Es gibt glaubwürdige und zutiefst beunruhigende Berichte über sexuelle Ausbeutung, Missbrauch und Nötigung unter der Herrschaft der Hamas.
Neue Zeugenaussagen aus dem Gazastreifen zeigen, dass Hamas-Terroristen schutzbedürftige palästinensische Frauen systematisch sexuell ausbeuten – sie verlangen Sex im Austausch für grundlegende Hilfe, Nahrung und Unterkunft. Die Berichte beschreiben ein ausbeuterisches System, das sich gegen Witwen, vertriebene Mütter und Geschiedene ohne männlichen Ernährer richtet. Die Opfer von Hamas-Aktivisten werden zum Schweigen gezwungen.
Sechs Monate nach Inkrafttreten des Waffenstillstands im Gazastreifen sitzt die Hamas weiterhin fest an der Macht. Trotz internationaler Versprechen, diplomatischer Initiativen und des vielbeschworenen »Friedensrats« hat die vom Iran unterstützte islamistische Gruppe weder ihre Waffen abgegeben noch die Kontrolle aufgegeben oder ihr Verhalten gemildert. Stattdessen scheint sie den Waffenstillstand als Gelegenheit zu nutzen, ihre Herrschaft zu festigen, sich militärisch neu zu formieren und ihren Würgegriff um die palästinensische Bevölkerung zu verstärken.
Hilfe um den Preis von Sex
Laut einem Untersuchungsbericht der britischen Daily Mail werden palästinensische Frauen von Hamas-Terroristen sexuell missbraucht und gezwungen, im Austausch gegen Nahrungsmittelhilfe Sex zu haben. Menschenrechtsorganisationen im Gazastreifen teilten der Zeitung mit, dass bis zu 60.000 Frauen gefährdet seien. Andere Reports deuten auch auf einen Anstieg von Kinderheiraten und Schwangerschaften hin.
Der Bericht zitiert einen Mann aus Gaza, dessen Identität aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben wurde. Er beschreibt, »wie er eine im Krieg vertriebene Witwe fand, die in einem Zelt von ›einem Haufen‹ Hamas-Mitglieder missbraucht wurde, und wie er gewarnt wurde, zu schweigen«:
»Wir wurden von der Frau eines Freundes kontaktiert. Sie hatte einen Kommandanten der Qassam-Brigaden [also des militärischen Flügels der Hamas] um Hilfe gebeten, doch er nutzte sie aus. Sein Verhalten ist schändlich. Wir gingen der Sache nach und fanden sie in einem Zelt im Gebiet von Gharabli, wo eine Gruppe von Qassam-Mitgliedern sie missbrauchte. Wir informierten die Führung, aber man sagte uns, wir müssten darüber schweigen.«
Der Bericht fügte hinzu:
»Ein anderer Mann aus Gaza bestätigte, dass sich ein ähnlicher Vorfall mit einer seiner Nachbarinnen ereignet hatte, die von ›einer der Wohltätigkeitsorganisationen der Hamas‹ erpresst wurde … Sie wollten, dass sie sich prostituiert, im Austausch gegen ein Lebensmittelpaket, einen Hilfsgutschein oder 100 Schekel.«
»Eine Frau so schön wie Du?«
Noor (Name geändert), eine geschiedene Mutter von vier Kindern, berichtete:
»Ich bin Mutter von vier Kindern. Ich bin wegen des Krieges auf der Flucht und gehöre zu keinem der anerkannten Flüchtlingslager, daher habe ich keine Hilfe erhalten. Ich ging zu einer islamischen Wohltätigkeitsorganisation, die Hilfe an Vertriebene und Bedürftige in Gaza verteilt. Ich wurde von einem Mann empfangen, der religiös aussah, wie ein Scheich. Er sagte, er würde mir beistehen und mir helfen. Ich erzählte ihm, dass ich von meinem Mann getrennt lebe. Er sagte: ›Oh, getrennt? Eine Frau, die so schön ist wie du?‹«
Sie sagte, der Mann habe ihre Telefonnummer unter dem Vorwand notiert, er wolle ihr helfen.
»Von Anfang an fühlte sich die Art, wie er mit mir sprach, wie Belästigung an. Ich bin viel jünger als er. Ich vertraute ihm, weil er ein älterer Mann war; ich sah ihn wie einen Vater. Er ist im Alter meines Vaters, aber er belästigte mich direkt. Ich hatte natürlich Angst. Er verfolgte mich. Ich sagte ihm, ich würde ihn bloßstellen. Er sagte: ›Du kannst mich nicht bloßstellen, ich bin hier die Regierung.‹«
Noor fügte hinzu: »Sie nutzen das Bedürfnis der Frauen nach Hilfe aus. Aber die Frauen haben zu viel Angst, sich zu äußern.«
Noch beunruhigender sind Vorwürfe, die Kinder betreffen. Ein separater Bericht der Daily Mail handelt von Minderjährigen, die von mit der Hamas verbundenen Geistlichen sexuell missbraucht und dann zum Schweigen erpresst wurden. Den Aussagen zufolge werden Familien mit schwerwiegenden Konsequenzen bedroht, darunter Vorwürfe der Kollaboration mit Israel, sollten sie es wagen, sich zu äußern. I
(Der Bericht ist auf Englisch beim Gatestone Institute erschienen. Bassam Tawil ist muslimischer Araber mit Wohnsitz im Nahen Osten. Übersetzung von Florian Markl.)






