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Präsident Rohani: Zionisten stecken hinter den Protesten im Iran

Hassan Rohani auf dem alljährlichen al-Quds-Marsch in Teheran
Hassan Rohani auf dem alljährlichen al-Quds-Marsch in Teheran (© Imago Images / Xinhua)

Der iranische Präsident hat den Sieg gegen eine „feindliche“ Verschwörung verkündet, nachdem die Sicherheitskräfte die Proteste gegen den Anstieg der Benzinpreise brutal niedergeschlagen hatten.

BBC

„Subversive Elemente“, die von den USA, Israel und Saudi-Arabien unterstützt wurden, sollen hinter den Unruhen gesteckt haben, behauptete Hassan Rohani. (…) Laut Jiyar Gol von BBC Persia zeigten in den sozialen Medien veröffentlichte Videos, dass die Demonstranten ihren Zorn gegen den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei, gegen die mit ihm verbundenen Institutionen und die Sicherheitskräfte richteten. Die Videos zeigten auch heftige Zusammenstöße zwischen den Demonstranten und dem Sicherheitspersonal. Der BBC-Korrespondent fügte hinzu, dass Maschinengewehrfeuer zu hören war und in einigen Fällen blutüberströmte Straßen zu sehen waren.

Am Dienstag erklärte ein Justizsprecher, dass die Ruhe wiederhergestellt sei. Die Menschen im Iran teilten BBC Persia jedoch telefonisch mit, dass am Mittwoch immer noch Sicherheitskräfte auf den Straßen stationiert waren, und selbst die kleinsten Versammlungen zerschlagen wurden. In einigen Städten blieben Schulen und Universitäten geschlossen und die Gesundheitsbehörden forderten die Menschen auf, Blut zu spenden. Inzwischen haben Tausende von Menschen an regierungsfreundlichen Kundgebungen in den Städten Rascht, Gorgan, Ardabil, Hamadan und Shahryar teilgenommen, berichten staatliche Medien.

Bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch gab Präsident Rohani den „organisierten subversiven Elementen“ die Schuld an den Unruhen, die „genau nach einem Plan handelten, den der regionale Reaktionär [Saudi-Arabien], die Zionisten [Israel] und die Amerikaner ausgearbeitet hatten“. „Das iranische Volk hat erneut einen historischen Test bestanden und gezeigt, dass es den Feinden nicht erlauben wird, von dieser Situation zu profitieren, obwohl die Menschen möglicherweise Beschwerden über das Management des Landes haben,“ sagte er.

„Die spontanen [regierungsnahen] Demonstrationen, die Sie sehen, sind das größte Zeichen der Macht des iranischen Volkes,“ fügte er hinzu. (…) Die Quellen von BBC Persia im Iran schätzen die Zahl der Todesopfer auf etwa 200.

Iran protests: Rouhani claims victory against ‚enemy‘ after crackdown

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