Razzien bei angeblichem Netzwerk von Hamas-Unterstützern

Laut „Bild“-Zeitung ein Objekt der Durchsuchungen: Räumlichkeiten des Fußballers Änis Ben-Hatira.

„Gutes tun für Notleidende, zum Wohlgefallen Allahs. Mit diesem Versprechen sammelt Ansaar International seit Jahren bundesweit Spenden. Wassersysteme im Gazastreifen, Waisenhäuser in Syrien, Brunnen in Afrika. Projekte wie diese prägen das öffentliche Selbstbild des Vereins aus Düsseldorf. Prominente haben geholfen, dieses Image zu verbreiten. Nicht nur Profifußballer Änis Ben-Hatira und Rapper Farid Bang warben in den vergangenen Jahren für Ansaar.

Doch was, wenn sich die Hilfe für Bedürftige am Ende als Mär entpuppt, als Deckmantel für ganz andere Zwecke? Das Innenministerium hegt in Bezug auf Ansaar einen Verdacht: finanzielle und propagandistische Unterstützung der radikal-islamischen Terrororganisation Hamas. Am Mittwochmorgen fanden deshalb auf Anordnung von Ressortchef Horst Seehofer (CSU) deutschlandweite Razzien statt. Unter anderem auch in der Berliner Wohnung und den Kellerräumen von Ben-Hatira, wie die ‚Bild‘ berichtet.

In neun Bundesländern durchsuchten Ermittler rund 90 Objekte eines islamistischen Netzwerks um Ansaar und einen weiteren Verein – WWR Help. Dessen Fokus liegt laut Verfassungsschützern auf Projekten im Gazastreifen.“ (Ibrahim Naber: „Der Spendenverein des islamistischen Netzwerks“)


Sehen Sie zu Ben Hatiras Kontakten zu Islamisten auch
: „Rote Karte für den Salafistenfreund“ von Alex Feuerherdt.

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