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Palästinensische Schulbücher werden immer extremer

 

Palästinensische Schulbücher werden immer extremer„Eine Studie hat ergeben, dass das neue palästinensische Unterrichtsmaterial, das während des Schuljahres 2019-2020 verwendet werden soll – trotz erheblicher internationaler Kritik –, von anti-israelischer und manchmal sogar antisemitischer Propaganda noch stärker geprägt ist als in den Vorjahren. Laut der Gruppe IMPACT-se, die die Materialien gemäß den Standards der UN-Kulturbehörde UNESCO evaluierte, enthalten die Materialien ‚systematische Affirmation von Gewalt, Martyrium und Dschihad, über alle Klassen und Fächer hinweg.‘

Die Materialien ‚indoktrinieren Tod und Märtyrertum, indem sie eine Vielzahl von Instrumenten verwenden, um Kinder davon zu überzeugen, ihr Leben als Märtyrer zu aufs Spiel zu setzen‘, stellte die Gruppe fest. ‚In den Lehrbüchern für alle Klassen wird die Notwendigkeit des ständigen Kampfes betont – unter Verwendung von Begriffen wie Revolution, Aufstand, Ribat und Dschihad, nicht nur als Teil eines nationalen Kampfes, sondern auch als Mittel, um extremistische religiöse Überzeugungen als zentrales Ziel dieses Lehrplans zu lehren und weiterzugeben‘, erklärte IMPACT-se.

Dies geschieht ‚umfassender und raffinierter’ als in der Vergangenheit und erstreckt sich sogar auf Themenkomplexe der Naturwissenschaften, fügte er hinzu. In einem Mathematiklehrbuch heißt es beispielsweise: ‚Die Anzahl der Märtyrer der Ersten Intifada (der Intifada der Steine) beträgt 2026 und die Anzahl der Märtyrer der Al-Aqsa-Intifada beträgt 5.050. Die Anzahl der Märtyrer der beiden Intifadas beträgt demnach _________.’ (…)

Die Lehrbücher betonen ebenfalls den Tod, die Gewalt und den heiligen Krieg, wobei eines davon festhält: ‚Das Leben geben [fida], Opfer, Kampf, Jihad und Anstrengung sind die wichtigsten Bestandteile des Lebens.‘ In einem anderen Lehrbuch ist zu lesen: ‚Beschreiben Sie die Belohnungen, die den Jihad-Kämpfer und den Märtyrer auf dem Wege Allahs erwarten.‘

Darüber hinaus wies IMPACT-se darauf hin, dass die Möglichkeit eines Friedens mit Israel abgelehnt wird. Die Legitimität einer historischen jüdischen Präsenz im heutigen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde oder der gegenwärtigen jüdischen Präsenz in Israel fehlt vollständig im Lehrplan. ‚Dies führt dazu, dass frühere Verhandlungen und Friedensabkommen mit den Palästinensern aus dem Geschichtsunterricht gestrichen werden und jegliche Hinweise auf historische jüdische Präsenz im Land Israel die beseitigt oder delegitimiert werden.

In einem Text heißt es zum Beispiel: ‚Die zionistische Besetzung hat den Namen »Al-Buraq-Mauer« in »Klagemauer« geändert.‘ ‚Wir weisen auf die Motive hin, die die zionistische Bande dazu veranlasst hat, im Jahr 1948 einen Genozid und die Vertreibung unseres Volkes vorzunehmen‘, so ein anderes Lehrbuch. ‚Die Zionisten gründeten ihre Einheit auf der Grundlage von Terrorismus, Vernichtung und Kolonialismus‘, schreibt ein weiteres.

Palästinensische Schulbücher werden immer extremer
(Quelle: ISM Palestine, CC BY-SA 2.0)

Auch die antisemitische Entmenschlichung sei eine Konstante, so IMPACT-se, denn ‚die Texte charakterisieren systematisch alles Israelische als schändlich. Missbräuchliche Ausdrücke werden verwendet, um Israel und Juden zu beschreiben. Der jüdisch / israelische »Andere« wird unter dem Aspekt der Fremdheit und Bedrohung dargestellt. ‚Juden werden, auf Grund der politischen Rivalität mit dem Propheten des Islam, in einem schlechten Licht dargestellt‘, betonte die Gruppe. (…)

Marcus Sheff, CEO von IMPACT-se, sagte über die Studie: ‚Ein weiteres Schuljahr ist angebrochen und das palästinensische Bildungsministerium radikalisiert jeden Tag 1,3 Millionen palästinensische Schulkinder. Es ist schwer vorstellbar, dass diese extremistische Schulbildung von Geberländern finanziert wird.’“ (Benjamin Kerstein, The Algemeiner: „New Study: Palestinian Educational Materials Even More Radical Than Before, Celebrate Jihad and Terrorism, Delegitimize Israel“)

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