
Laut der Organisation Jivin, die sich um jesidische Belange kümmert, haben die islamistischen Gruppen ein Geschäft daraus gemacht, Jesiden zu entführen, um sie danach gegen Lösegeld freizupressen. Der Vorsitzende der Organisation, Kawa Aido, sagte gegenüber BasNews, dass bisher mehr als 40 Jesiden entführt worden seien, wobei die Geldforderungen für ihren späteren Freikauf zwischen 50.000$ und 70.000$ betragen. ‚Wo immer die Islamisten eine jesidische Familie finden, nehmen sie sie ins Visier, speziell, wenn es junge Frauen in der Familie gibt‘. Wie Aido erklärte, seien Frauen generell gefährdeter. Dementsprechend hätten bereits hunderte jesidische Familien, gemeinsam mit anderen kurdischen Zivilisten, die Region Afrin verlassen.“ (Bericht auf BasNews: „Yezidis Under Threat in Afrin: Islamist Groups Abduct Civilians for Ransom“)






