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Iranische Ghaem-100-Rakete: Botschaft an die Feinde

Die neu entwickelte Ghaem-100 ist nicht nur ein Satellitenträger, sondern auch eine Interkontinentalrakete, die laut Nassir Hosseini als Botschaft an die Feinde des Irans zu verstehen ist.

Der Vertreter des iranischen Obersten Führers Khamenei in der Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad sagte am elften November in seiner Freitagspredigt, die neue iranische Satellitenrakete Ghaem-100 könne auch als ballistische Interkontinentalrakete eingesetzt werden, welche die Vereinigten Staaten sowie Ziele im Weltraum treffen könne. Nassir Hosseini erklärte, die iranische Rakete, die vor Kurzem erfolgreich gestartet worden war, »ist die Ghaem-100, eine Interkontinentalrakete und ein Satellitenträger, der mit Festbrennstoff betrieben wird. Dies war eine Botschaft an die Feinde dieses Volkes und dieses Landes.«

Die Rakete habe eine Reichweite von zwölftausend Kilometern, womit es dem Iran möglich ist, die Vereinigten Staaten zu treffen, die vom Iran etwa elftausend Kilometer entfernt sind. Die Feinde des Irans seien sich der Tragweite dieser Entwicklung bewusst, sagte Hosseini in seiner Predigt, umso mehr, als die Rakete sogar Militärsatelliten im Weltraum treffen könne. »Das zeigt, wie mächtig diese Revolution und dieses Regime sind. Unsere Feinde haben begriffen, dass unsere Antwort hart und zerstörerisch sein wird, wenn sie auch nur den kleinsten Fehler machen.«

Die Macht des iranischen Volkes habe nun einen Punkt erreicht, an dem es mit seinen Raketen jedes Ziel am Boden oder im Weltraum treffen könne. Insbesondere die Ghaem-100 sei weltweit einmalig, erklärte Hosseini, da sie imstande ist, jedes Raketenabwehrsystem zu überwinden: »Dies ist eine Botschaft an das israelische Besatzungsregime, an England, die USA, den kriminellen Saud-Clan und alle Feinde dieses [iranischen] Volkes.«

Es ist nicht erste Mal, dass Hosseini in seiner Freitagspredigt wüste Drohungen ausstieß. So erklärte er im April, Israel liege »in seinen letzten Zügen« und die USA seien keine Supermacht mehr, da das »iranische Volk ihnen die Hörner [der Macht] abgebrochen« habe. Die Islamische Republik besäße die nachrichtendienstlichen Informationen und die militärischen Fähigkeiten, um im Fall »israelischer Unverschämtheiten oder amerikanischer Grausamkeiten« Angriffe gegen Tel Aviv oder die USA zu starten.

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