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Katar finanziert Huthi-Terroristen im Jemen

Finanziert der Emir Katars (re.) nicht nur die Fußball-WM 2022, sondern auch Terror
Finanziert der Emir Katars (re.) nicht nur die Fußball-WM 2022, sondern auch Terror? (© Imago Images / Laci Perenyi)

Laut einem arabischen Medienbericht soll neben dem Iran auch Katar die jemenitischen Huthi-Milizen finanziell unterstützen.

Nicht nur der Iran, sondern auch Katar unterstützt die Huthi-Milizen im Jemen, wie ein kürzlich öffentlich gewordenes Dokument belegt. Wie das in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Medienunternehmen Gulf News berichtet, habe eine Quelle bestätigt, dass Katar die gegen die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kämpfenden Huthis über die Hilfsorganisation Qatar Charity und über den türkischen Roten Halbmond finanziere:

»Die monatlich an den ehemals hochrangigen Huthi-Führer Hamoud Saeed Al Mikhlafi in [der jemenitischen Stadt] Taiz ausbezahlten 7,5 Millionen katarischen Riyal [1,85 Mio. Euro] wurden vom katarischen Außenminister an den katarischen Botschafter im Oman angeordnet. Damit sollte über den Umweg Organisation Qatar Charity die arabische Koalition geschwächt werden.«

Ein Brief von Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani an den Botschafter im Oman, Jassim bin Abdulrahman Al Thani, hält fest, dass der katarische Emir Tamim bin Hamad Al Thani selbst eine Direktive zur Unterstützung für die »Widerstandsoperationen der Brüder in der Republik Jemen« herausgegeben habe:

»Es wurde beschlossen, weiterhin finanzielle Hilfe an den Widerstand zu leisten und dessen Ziele zu unterstützen. Im Rahmen dieser soll sichergestellt werden, dass aus den Mitteln der Botschaft monatlich zwei Millionen Dollar in Cash über die Kanäle der Qatar Charity Association an Scheich Hamoud Saeed Al Mikhlafi ausbezahlt werden.

Diese Mittel sollen dazu dienen, die Ausgaben des Widerstands auf dem Schlachtfeld abzudecken. Getreu der oben zitierten Direktive soll der Betrag per Hand und in bar eigenmächtig in der Botschaft [an die Huthi-Funktionäre] ausgezahlt werden.«

Die Quelle erklärte, der Huthi-Führer Al Mikhlafi habe mit den katarischen Geldern großzügige Zahlungen an die Führer seiner Milizen geleistet. Zwischenzeitlich habe Al Mikhlafi den Jemen verlassen und sich in Katar niedergelassen, wo er sich mit Teilen des Geldes eine Reihe von Geschäften, Restaurants und Apartments gekauft habe.

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