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Solidaritätsbekundungen der iranischen Bevölkerung für Opfer von Sydney

Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terrorangriffs am Bondi Beach in Sydney
Gedenken an die Opfer des antisemitischen Terrorangriffs am Bondi Beach in Sydney (© Imago Images / ZUMA Press Wire)

Nach dem Terroranschlag von Sydney zeigen viele Iraner in den sozialen Medien ihre Unterstützung für Juden und Israel.

Viele Iraner nutzten soziale Medien, um nach dem Terroranschlag am Bondi Beach von Sydney am 14. Dezember mit dem Hashtag #IraniansStandWithIsrael ihre Unterstützung für Israel und die jüdische Gemeinschaft zum Ausdruck zu bringen. »Dieses Regime ist die Hauptursache für den globalen Terror und die Instabilität«, schrieb ein Nutzer auf X, während andere einen Friedensschluss mit Israel und sogar die Zerstörung des islamistischen Regimes durch den jüdischen Staat forderten.

»Das Licht triumphiert über die Dunkelheit, und die Herzen von uns Iranern auf der ganzen Welt sind bei dir, mein jüdischer Freund«, schrieb ein anderer Nutzer und teilte ein Foto von zwei tanzenden Frauen in einem israelischen bzw. einem iranischen Kleid.

Antisemitisches Regime

Ahmad Ghadiri Abyaneh, der Sohn des ehemaligen iranischen Botschafters in Australien, Mohammad-Hassan Ghadiri Abyaneh, veröffentlichte hingegen wenige Stunden vor dem Anschlag eine antisemitische Botschaft auf X, in der er die Hanukkah-Feierlichkeiten als »satanische Rituale« bezeichnete. Unter Berufung auf Aussagen des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei schrieb Abyaneh, während der Hanukkah-Zeremonien sei eine geistliche Verteidigung notwendig:

»Ab morgen, vom 23. bis zum 30. Azar (acht Tage), beginnen die jüdischen Hanukkah-Feierlichkeiten, die als Plattform für satanische Rituale der Freimaurer-Kreise dienen und deren schädliche Auswirkungen auf den Einzelnen, die Familie und die Gesellschaft in Glaubensgemeinschaften deutlich werden. Die spirituelle Verteidigung während dieser Tage durch das Rezitieren der Sure und der Bittgebete, die vom Führer der Revolution hervorgehoben werden, ist besonders wichtig.«

Iranische Social-Media-Nutzer konterten, indem sie etwa schrieben, dass »jeder Atemzug dieses illegitimen Nachwuchses, der mit dem elenden Regime der Islamischen Republik verbunden ist, nach Blut stinkt. Globale Sicherheit bedeutet den Untergang dieses satanischen Terrorregimes … #IraniansStandWithIsrael.«

Israelische Untersuchung

Kurz nach dem Terrorangriff auf das Hanukkah-Fest in Sydney leiteten die israelischen Behörden eine Untersuchung ein, um zu klären, ob das iranische Regime daran beteiligt war. Ein hochrangiger US-Beamter erklärte gegenüber Fox News, die USA würden das Recht Israels, als Reaktion auf den antisemitischen Anschlag einen Angriff auf den Iran zu starten, uneingeschränkt anerkennen, sollte die Islamische Republik das Massaker in Sydney angeordnet haben. Die Israelis untersuchen auch Verbindungen der beiden Attentäter zur Hisbollah, zur Hamas und zur in Pakistan ansässigen Lashkar-e-Taiba, die mit der Al-Qaida in Verbindung steht.

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