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Huthi-Politiker: Juden haben Ukraine-Krieg angezettelt

Plakate mit Houthi-Parole: »Gott ist groß! Tod den USA! Tod Israel! Verdammt seien die Juden! Sieg dem Islam!«
Plakate mit Huthi-Parole: »Gott ist groß! Tod den USA! Tod Israel! Verdammt seien die Juden! Sieg dem Islam!« (© Imago Images / Xinhua)

Es vergeht kein Tag, ohne dass radikale Islamisten den Ukraine-Krieg für bösartigen Antisemitismus missbrauchen.

Der jemenitische Politiker und Mitglied des Obersten Politischen Rates der mit dem Iran verbündeten Huthi-Milizen, Mohammed Ali Al-Houthi, bezeichnet den Ukraine-Krieg als Resultat »böser Machenschaften« der Juden. In einem am 14. März ausgestrahlten Interview mit dem libanesischen Sender Mayadeen TV sagte Al-Houthi, die Ukraine sei durch ihren jüdischen Präsidenten in den Krieg geführt worden.

»Das ist der Beweis, dass es zu Krieg führt, wenn ein Jude zum Führer eines Landes gemacht wird. Wenn der Präsident der Ukraine kein Jude wäre, dann hätte die Situation vielleicht nicht in einem Krieg geendet.«

Auf die Frage der Reporterin, ob er die russische Position unterstütze, sagte Al-Houthi in dem von MEMRI übersetzten Interview, die Huthis hätten Vorbehalte gegenüber diesem Krieg, der das Ziel haben könnte, Russland zu schwächen und Amerika zu stärken.

»Es ist nicht im Interesse der Welt, eine unipolare Weltordnung zu haben, in der all die Macht bei den Amerikanern liegt. Deswegen sind wir beunruhigt, dass Russland in diesen Krieg gezogen wurde, um seine Macht zu schwächen.«

Der Kampfruf der Huthi, der nicht nur auf ihren Kundgebungen skandiert wird, sondern sich unter anderem auf ihren offiziellen Fahnen und selbst auf Studentenausweisen findet, lautet: »Gott ist groß! Tod den USA! Tod Israel! Verdammt seien die Juden! Sieg dem Islam!«

Damit tragen die jemenitischen Islamisten ihren Antisemitismus noch expliziter zur Schau als ihre Verbündeten von der Hisbollah oder dem iranischen Regime, die ihn meist mit antizionistischen Parolen maskieren.

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