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Hisbollah lagerte Explosivstoff auch in Deutschland

Helfer suchen in Beirut nach Verschütteten. Den Stoff, der im Hafen explodiert ist, lagerte die Hisbollah auch in Lagerhäusern in Deutschland. (imago images/Xinhua)
Helfer suchen in Beirut nach Verschütteten. Den Stoff, der im Hafen explodiert ist, lagerte die Hisbollah auch in Lagerhäusern in Deutschland. (imago images/Xinhua)

Der israelische Geheimdienst hat auf Lagerhäuser in Süddeutschland aufmerksam gemacht, in denen die Terrorgruppe Ammoniumnitrat gelagert hatte.

welt.de

Der israelische Geheimdienst Mossad hat deutsche Behörden gewarnt, Anhänger der radikal-islamischen Hisbollah würden in Lagerhäusern in Süddeutschland mehrere hundert Kilogramm Ammoniumnitrat lagern. Das berichtete die Zeitung The Times of Israel bereits Anfang Mai. Die Information ging demnach vor dem Verbot der Miliz im April an die Behörden – und soll durch monatelange Geheimdienstoperationen der Israelis erlangt worden sein.

Neue Relevanz bekommt diese Information nach der gewaltigen Explosion in Beirut am Dienstag. Knapp 2750 Tonnen im Hafengebiet gelagertes Ammoniumnitrat haben mutmaßlich zu dem Inferno geführt, bei dem mindestens 135 Menschen starben, etwa 5000 verletzt und 250.000 obdachlos wurden. (…)

Im April wurden sämtliche Aktivitäten der Hisbollah in Deutschland verboten. Der militärische Arm der „Partei Gottes“ wurde von der EU bereits 2013 als Terrororganisation eingestuft. Stiftungen, Moscheen und andere zivile Einrichtungen waren in Deutschland bis vor Kurzem aber weiter erlaubt. Laut Verfassungsschutz soll die Organisation in Deutschland etwa 1050 Anhänger haben, die als extremistisch eingestuft werden.

(Auszüge aus dem Bericht „Hisbollah soll hunderte Kilo Ammoniumnitrat in Süddeutschland lagern“, der auf welt.de erschienen ist.)

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