Die Hamas hat der Bevölkerung im Gazastreifen Tonnen von Kindernahrung vorenthalten, um die humanitäre Krise zu verschärfen und propagandistisch auszunutzen.
Der aus Gaza stammende und in den USA lebende Friedensaktivist Ahmed Fouad Alkhatib veröffentlichte ein Video aus dem Gazastreifen, das zeigt, wie Aktivisten Tonnen von Säuglings- und Kindernahrung entdecken, die in Lagerhäusern der Hamas gehortet und der Bevölkerung vorenthalten wurden. Auf den Aufnahmen sind zahlreiche Pakete humanitärer Hilfsgüter zu sehen, die seit Langem hätten verteilt werden müssen.
»Während der schlimmsten Tage der Hungerkrise im Gazastreifen in den letzten sechs Monaten versteckte die Hamas absichtlich Tonnen von Säuglingsnahrung und Nahrungsergänzungsgetränken für Kinder, indem sie diese in geheimen Lagerhäusern des Gesundheitsministeriums von Gaza gelagert hatte«, schrieb Alkhatib, der an den Bemühungen der Vereinigten Arabischen Emirate beteiligt war, Hilfsgüter über den Gazastreifen abzuwerfen.
Ziel dieser Vorgehensweise sei gewesen, die humanitäre Krise vorsätzlich zu verschärfen und wenn möglich eine Katastrophe in Gang zu setzen. Die Aktion sei Teil der Hungersnot-Propaganda der Hamas gewesen, um so die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen, den internationalen Druck auf Israel zu erhöhen, seine Angriffe gegen die Terrororganisation zu stoppen. Darüber hinaus sollte damit die Ablösung der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) und die Rückkehr des Hilfsverteilungsmechanismus der UNO erzwungen werden, von dem die Hamas durch Plünderungen und Steuererhebungen profitiert hatte.
»Jetzt dokumentieren Aktivisten im Gazastreifen die Verschwendung und vorsätzliche Entsorgung von Tonnen von Säuglingsnahrung, Ernährungsshakes und Milchpulver für Kinder, die von der Hamas gehortet wurden, nachdem die Küstenenklave seit dem Waffenstillstand vor zwei Monaten mit humanitärer Hilfe gesättigt ist«, so Alkhatib.
Nützliche Idioten
Nicht nur er selbst, auch unzählige andere palästinensische Aktivisten hätten dies alles bereits in den Monaten Juli, August und September angeprangert. Doch statt ihnen Glauben zu schenken, »wurden wir vom ›propalästinensisch‹-industriellen Komplex und von Aktivistenmafias verteufelt, angegriffen, bedroht und zu Parias gemacht, obwohl für die Bewohner des Gazastreifens die Beweise so offensichtlich vor unseren Augen lagen«.
Was die Menschen im Westen weiterhin nicht verstünden, beklagt Alkhatib, sei die Tatsache, dass es keine propalästinensische Haltung geben könne, »ohne zugleich ernsthaft wachsam gegenüber der fortgesetzten Manipulation der internationalen öffentlichen Meinung durch die Hamas zu sein, die sich hinter dem Leiden der Zivilbevölkerung versteckt, das durch die Handlungen der Terrororganisation selbst verursacht und geschaffen wurde«.
In seinem Posting rief Alkhatib die Menschen im Westen auf, »sich niemals zu einem nützlichen Idioten der Propaganda der Hamas machen« zu lassen. Man könne Mitgefühl für das reale Leid der palästinensischen Zivilisten haben und von Israel Maßnahmen fordern, um die Einfuhr von Hilfsgütern in die Küstenenklave zu erleichtern, während man gleichzeitig die Hamas für ihren Anteil an der Entstehung der humanitären Notlage zur Verantwortung zieht.
Israel wies die von der Hamas und auch international erhobenen Vorwürfe einer Hungersnot zurück und führt die Unterversorgung und Nahrungsmittelknappheit auf Plünderungen durch die Hamas zurück.
During the worst of the days of the hunger crisis in Gaza in the past six months, Hamas deliberately hid literal tons of infant formula and nutritional shakes for children by storing them in clandestine warehouses belonging to the Gaza Ministry of Health.
The goal, as I said… pic.twitter.com/pANo9uHfAb
— Ahmed Fouad Alkhatib (@afalkhatib) December 9, 2025






