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Generalsekretär bestätigt: Attentäter von Bnei Brak war Fatah-Kämpfer

Generalsekretär der Fatah in Jenin, Ata Abu Rumeileh
Generalsekretär der Fatah in Jenin, Ata Abu Rumeileh (Quelle: MEMRI)

Darüber hinaus erklärte Ata Abu Rumeileh, es werde weder Frieden noch Verhandlungen mit Israel geben, sondern bloß die »Sprache des Widerstands«.

In einem am 30. März ausgestrahlten Interview mit dem ägyptisch-emiratischen Sender Alghad TV pries der Generalsekretär der Fatah in Jenin, Ata Abu Rumeileh, den palästinensischen Terroristen Diaa Hamarsheh, der tags zuvor bei einem Angriff mit Schusswaffen fünf Menschen in der israelischen Stadt Bnei Brak getötet hatte.

Rumeileh, der schon am Abend des Anschlags eine Rede vor dem Haus des Attentäters gehalten hatte, in der er diesen als heldenhaften Märtyrer »aus den Reihen der Helden und Löwen der Fatah« bezeichnet hatte, der eine heroische Operation »gegen die verfluchten Zionisten« ausgeführt habe, bekräftigte in dem von MEMRI übersetzten Interview erneut, dass Hamarsheh ein Kämpfer der Fatah-Fraktion von Mahmud Abbes gewesen sei.

»Eine tapfere Fida’i-Operation [Operation eines Widerstandskämpfers] wurde von einem der Führer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden [militärischer Arm der Fatah], Diaa Hamarsheh, im Herzen Tel Avivs ausgeführt. Er tötete mehrere Zionisten, um Rache für unsere reinen Märtyrer zu üben.

Wir sagen der Besatzung: Ihr könnt die Entschlossenheit unseres Volkes nicht brechen. Diese Entschlossenheit stammt aus unserem Glauben an Allah.

Der Widerstand wird weitergehen, wie unsere Konfrontation mit der Besatzung … Es gibt keinen Frieden und keine Verhandlungen. Die einzige Sprache zwischen uns und dieser verbrecherischen Besatzung ist die Sprache des Widerstands.«

Bereits in der Vergangenheit hatte Rumeileh wiederholt erklärt, die Fatah werde niemals ihre Waffen aufgeben. Der Kampf gegen Israel sei erst dann beendet, wenn die »Besatzung vollständig aus Palästina vertrieben« worden sei, und zwar »vom [Jordan-]Fluss bis zum [Mittel-]Meer«.

Dieser Kampf sei »ein existenzieller Konflikt. Es sind entweder wir oder sie, und es sollten wir sein. Sie werden aus Palästina verschwinden, wie es alle Invasoren zuvor getan haben«, sagte Rumeileh etwa in einem Interview mit Quds News Network im August 2021.

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