Gaza: 80% der Getöteten waren Mitglieder von Terrororganisationen

Rund 80 Prozent der 32 Palästinenser, die von den Israelischen Verteidigungskräften während der anhaltenden Krise an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen getötet wurden, waren einem Bericht zufolge, der teilweise auf geheimdienstlichen Informationen beruht, Terroristen oder mit Terrororganisationen affiliiert. In dem Bericht des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center heißt es, von den 32 Palästinensern fielen 26 in diese Kategorien. Neun von ihnen gehörten bewaffneten Terrorzellen an, weitere vier waren Angehörige der Sicherheitsdienste im Gazastreifen. Die Verbindungen der übrigen siebzehn seien durch Erklärungen der verschiedenen Terrorgruppen selbst öffentlich gemacht worden, in denen ihre Treue und Leistung gepriesen wurden. Damit verblieben sechs getötete Palästinenser, die von keiner Terrorgruppe erwähnt worden seien und bei denen es sich demnach wohl um Zivilisten gehandelt habe. Das im nördlich von Tel Aviv gelegenen Glilot ansässige Meir Amit Center wird vorwiegend von ehemaligen hochrangigen israelischen Geheimdienstlern betrieben und unterhält enge Verbindungen zu gegenwärtigen Angehörigen des Militärgeheimdiensts. Es gilt daher als außergewöhnlich wohlinformiert. (…)

Der hohe Anteil von Angehörigen der Terrorgruppen an der Spitze der Proteste zeige, dass die Ausschreitungen vorwiegend von diesen Gruppen und nicht von zivilen Anführern organisiert würden, so der Bericht. Viele der Toten würden von den Terrorgruppen nicht nur gefeiert, sondern sie zirkulierten auch Fotos der Toten, auf denen sie bewaffnet und in Uniform zu sehen seien. Den Angaben der Terrorgruppen zufolge seien einige der Männer bei dem Versuch, den Grenzzaun zu durchbrechen, getötet worden, andere bei Angriffen der Israelischen Streitkräfte auf Ausguckpositionen der Hamas. Einer, der mit einer Kalaschnikow und Sprengstoff bewaffnet gewesen sei, sei von einer israelischen Drohne erschossen worden. Auch der getötete Fotojournalist Yasir Murtaja war dem Bericht des Meir Amit Center zufolge mit einer Terrorgruppe affiliiert. Sein Dienstgrad habe dem des Hauptmanns entsprochen, er sei in der Vergangenheit am Einsatz von Drohnen zur Ausspähung von Positionen der Israelischen Streitkräfte beteiligt gewesen und habe für die Sicherheitsdienste der Hamas gearbeitet. Mit zwei Ausnahmen seien alle Getöteten Männer im Alter zwischen neunzehn und 45 Jahren gewesen. Keiner von ihnen habe zu den ursprünglichen Organisatoren der zivilen Proteste gehört, die von der Hamas verdrängt worden waren, so [der Direktor des Meir Amit Center Reuven] Ehrlich der Jerusalem Post gegenüber.“ (Yohnah Jeremy Bob: „Report: 80% of Palestinians killed in Gaza border crisis were ‚terrorists‘“)

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