Dieses Buch sollte zur „Pflichtlektüre zum Nahostkonflikt“ werden

„Das Buch ist keine juristische Abhandlung zu problematischen anti-israelischen UNO-Resolutionen. Es ist locker und spannend geschrieben und liefert selbst für den informierten Leser eine große Fülle an Fakten und neue Einsichten. (…)

Unglaublich auch die Schilderung, wie Emir Hussein 1916 ‚König aller Araber‘ werden wollte und den Briten ganze 250.000 Soldaten für einen Aufstand gegen die Osmanen anbot. Doch das war nur ein Bluff. Der Emir hatte nur 3.000 loyale Stammesangehörige hinter sich.

Die Lektüre dieser Kapitel lohnt sich auf jeden Fall, um auch in der Folge zu verstehen, wie die Araber mit ihrem Öl und inzwischen entstandenen ‚automatischen Mehrheit‘ in der UNO und ihren Unterorganisationen jede beliebige Verurteilung Israels durchboxen können.

Beklemmend ist hierbei das Verhalten der Europäer. Ebenfalls aus Rücksicht auf die Araber und vielleicht auch wegen eines tiefsitzenden, aber natürlich nicht offen eingestandenen Antisemitismus, stimmen sie in der UNESCO und in anderen Gremien mit den Arabern gegen Israel oder enthalten sich der Stimme, selbst wenn sie dabei ihre eigenen Werte und ihre Geschichte verleugnen.

Beachtenswert ist die Rolle der Amerikaner während der Staatsgründung. Man liest immer wieder und hört, dass Israel ohne Hilfe der USA nicht entstanden wäre. Die Autoren belegen, dass genau das Gegenteil der Fall war. Das amerikanische State Departement hatte (gegen den Willen des Präsidenten Truman) sogar ein Waffenembargo verhängt, während die Sowjet Union über die Tschechoslowakei dringend benötigte Waffen nach Israel geschmuggelt hat. Ohne diese Hilfe hätte Israel wohl kaum überlebt. (…)

Weiter geht es mit dem ‚Rückkehrrecht‘ für die „palästinensischen“ Flüchtlinge, die von der UNRWA (Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten) bis heute in ihrem Status als Flüchtlinge festgehalten werden. Angesichts der Millionen Flüchtlinge weltweit seit 1945, darunter mitten in Europa, stellt sich die berechtigte Frage, wieso allein den ‚Arabern aus Palästina‘ nicht nur ein falsches, aus der Resolution herausinterpretiertes ‚Rückkehrrecht‘ zugebilligt wird, sondern zudem, wieso nur bei ihnen der Status ‚Flüchtling‘ über viele Generationen hinweg vererbt wird. (…)

Im abschließenden Kapitel heißt es: ‚Es gab in der Geschichte der Vereinten Nationen schon immer Beschlüsse gegen Israel, aber in den vergangenen Jahren hat sich die Verurteilerei zu einem völligen Irrsinn entwickelt. … Es gehört zu den großen Irrtümern, die UNO für etwas Grundgutes, Vernünftiges und Überparteiliches zu halten und in ihr gewissermaßen die globale Hüterin der Menschenrechte zu sehen.‘ Dem ist wohl nicht zu widersprechen, wenn man das ganze Buch gelesen hat. Insgesamt sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre gemacht werden für alle, die sich mit dem Nahostkonflikt befassen.“ (Rezension von Ulrich Sahm auf Audiatur Online: „Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“)

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