Die Wissenschaftler, die von einem »Völkermord« Israels sprechen, sind laut, aber sie sind alles andere als unumstritten. Von einem Konsens kann keine Rede sein.
Von Verena Buser
Auch nach der Waffenstillstandsvereinbarung zwischen dem Staat Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas (»Islamische Widerstandsbewegung«) im Oktober 2025 reihen sich zahlreiche Universitäten und Hochschulen in eine derzeit angesagte, dezidiert antiisraelische Bewegung ein. Die Kooperationen mit israelischen Hochschulen werden auf »auf Eis gelegt«, israelische Einrichtungen werden boykottiert und verurteilt.
Im akademischen Bereich gibt es einen unübersehbaren antizionistischen Hype – mit Folgen für die Betroffenen. Es droht Verlust von Forschungsstipendien, von Konferenzeinladungen, von Forschungsgeldern und von Veröffentlichungen in Fachzeitschriften. Verlage könnten Verträge kündigen oder gar nicht erst abschließen, und ehemalige Kollegen reagieren möglicherweise nicht mehr auf Nachrichten von Israelis.
Derartige Maßnahmen liegen auf einer ideologischen Linie der antisemitischen, palästinensischen Boykottbewegung BDS, die nach einem Boykott Israels, nach Desinvestitionen und Sanktionen schreit. Dabei ist festzustellen, dass BDS weder eine Friedensbewegung ist, noch Frieden anvisiert bzw. Frieden nur nach ihren rigiden, »gerechten« Vorstellungen implementiert sehen möchte, die ganz im Sinne der Hamas sind. Der Staat Israel soll nicht existieren, und wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, so wird er delegitimiert, diffamiert und an den Pranger gestellt.
»Normalisierung« darf es in diesem Weltbild nicht geben. Diese steht in den palästinensischen Gesellschaften in Gaza und in der Westbank unter Strafe. Fragwürdig ist dabei nicht nur, warum sich Wissenschaftler diese Kampagne wissentlich und willentlich zu eigen machen und unkritisch die von BDS propagierten Narrative verbreiten, sondern auch, warum eine obsessive Kritik nahezu ausschließlich der israelischen Seite gilt.
Insbesondere der Genozid-Vorwurf ist es, der als Motor und Beschleuniger dieser Entwicklungen dient, losgelöst von den tatsächlichen Ereignissen in Gaza. Vertreten wird er von unterschiedlichen Akteuren. Dazu gehören Holocaustforscher wie Omer Bartov oder Amos Goldberg, Genozidforscher wie Dirk Moses, Melanie O’Brian oder Uğur Ümit Üngör sowie Migrationsforscher wie Naika Foroutan und zahllosen anderen. Darüber hinaus wird er auch von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, Human Rights Watch oder der israelischen Organisation B’Tselem vertreten.
Was alle diese Akteure eint, ist die Verwässerung des Genozid-Begriffs – sowohl der juristischen als auch der wissenschaftlichen Definition – und der Mangel an kritischer empirischer Untersuchung des Gaza-Krieges.
Kein Eingestehen von Fehlern
Der israelische Militärhistoriker Danny Orbach hat gemeinsam mit drei Kollegen im Sommer 2025 die Studie Debunking the Genocide Allegations: A Reexamination of the Israel-Hamas War from October 7, 2023 to June 1, 2025herausgebracht. Sie ist derzeit nur auf Hebräisch und Englisch verfügbar.
In ihr werden sorgfältig die falschen Vorwürfe dekonstruiert, die gegen Israel vorgebracht werden, so etwa eine gezielte Hungerkampagne. Und es wird gezeigt, wie sich etwa die genannten Menschenrechtsorganisationen (Amnesty, Human Rights Watch usw.) unkritisch auf Informationen der Vereinten Nationen bezogen haben, die sodann, ebenso unkritisch, Eingang in die internationale Presse gefunden haben.
Danny Orbach hat die Ergebnisse der Studie Debunking Genocide im November 2025 unter Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter im Deutschen Bundestag vorgestellt, die Liste der Anwesenden liegt vor. Berichtet hat darüber allerdings nur die Jüdische Allgemeine, die bereits damals den vermeintlichen Konsens beim Völkermord-Vorwurf hinterfragte. Warum haben die übrigen Medien das Thema nicht aufgegriffen? Und warum keiner der allzeit „besorgten“ Wissenschaftler, die sich permanent in offenen Briefen zu Wort melden?
Vielleicht, weil sie dann hätten zugeben müssen, in ihrer eigenen Berichterstattung Fehler gemacht zu haben, indem sie unkritisch so gut wie jede Information verbreitet haben, die Israel an den Pranger stellte? Wer erinnert sich etwa nicht an die Bilder chronisch kranker Kinder, die in der New York Times oder in der ZEIT veröffentlicht wurden? Diese Bilder sollten die angeblichen Folgen einer Hungersnot im Gazastreifen belegen.
Akademische Stichwortgeber
Falsche Behauptungen über Israels Krieg gegen die Hamas kursieren selbst dann noch, wenn sie längst widerlegt wurden. Das ist etwa an den wissenschaftlich mangelhaften Aussagen des Holocaustforschers Omer Bartov zu sehen, einem der prominentesten Proponenten des Genozidvorwurfes Immer wieder versucht er, Israels angebliche Intention zum Völkermord anhand von ein paar Zitaten von israelischen Politikern zu belegen – die alle so nicht stimmen, wie Bartov sie stets präsentiert. Und trotzdem wird seinen Behauptungen über den angeblichen Völkermord in den Medien Platz eingeräumt. Mit dem »israelkritischen« Journalisten Hanno Hauenstein zweifelte er gar daran, ob der 7. Oktober 2023 das größte Massaker von Juden seit dem Holocaust gewesen ist.
Bartovs Äußerungen sind politische Meinungen, werden aber als Faktenbehauptungen verstanden und rezipiert. Es mangelt seinen Aussagen an Multiperspektivität, und die Pluralität der unterschiedlichen wissenschaftlichen Positionen zum Genozidvorwurf findet weder bei Omer Bartov noch in den Medien Widerhall.
Gezielt überschreiten Wissenschaftler wie Bartov die Grenze von Wissenschaft und politischem Aktivismus und tätigen Aussagen, die keiner kritischen Überprüfung unterzogen werden: »Um es ganz deutlich zu sagen, der Holocaust dient den jüdischen Israelis dazu, sich selbst als außerhalb jeglicher moralischer und ethischer Grenzen, die für andere Menschen gelten, zu begreifen«, so Bartov zum angeblichen Völkermord in Gaza. Neutral-analytisch ist dies nicht. Palästinensischer Terror wird weißgewaschen. In seiner Welt gibt es nur das Israel, das Palästinenser unterdrückt. Derartige Aussagen haben längerfristig Auswirkungen auf wissenschaftliche Standards.
Bartov ist Teil einer Propagandamaschinerie um das bei Taylor & Francis veröffentlichte Journal of Genocide Research, das seit Ende 2023/Anfang 2024 mit fragwürdigen Methodologien eine einseitige Kampagne gegen den Staat Israel führt. Chefredakteur der Zeitschrift ist A. Dirk Moses, seines Zeichens Genozidforscher. Bei Moses, aber auch Bartov, wird der eliminatorische Antisemitismus der Hamas bewusst ausgeblendet und ihrer islamistischen Ideologie eine untergeordnete Rolle eingeräumt. Postkoloniale Deutungen des 7. Oktober 2023 stehen im Vordergrund, Massenmord, Vergewaltigungen und Entführungen waren angeblich eine Reaktion auf die israelische Unterdrückung. Der Terrorist wird zum unschuldigen Opfer. Die Namen Bartov, Moses oder auch Amos Goldberg, Historiker an der Hebräischen Universität Jerusalem, stehen für einen »Genozid-in-Gaza-Diskurs«, der empirische Fakten ausblendet und Kritik am Genozidvorwurf ignoriert.
»Völkermord nach Lehrbuch«?
Es war der israelische Holocaustforscher Raz Segal, der als Erster nur sechs Tage nach den Hamas-geführten Massakern einen »Völkermord nach Lehrbuch« attestierte. Auch seine Ausführungen basieren vor allem auf postkolonialen Deutungsmustern des arabisch-israelischen Konfliktes und sind gespickt mit Kampfbegriffen wie »Apartheid«, »Nakba« und »Jewish Supremacy«.
Es handelte sich um Täter-Opfer-Umkehr in Reinkultur, sechs Tage nach den Massakern und veröffentlicht zu einem Zeitpunkt, als die israelische Armee ihre Bodenoffensive noch nicht begonnen hatte. Segal schrieb das, was eine unkritische Palästina-Solidarität hören wollte. Diese radikalisiert sich beständig auf Grundlage eben dieser Kampfbegriffe und schreit wie in einem Teufelskreis nach dem Boykott Israels bzw. von Israelis. Sie ist scheinbar legitimiert durch die Behauptung, dass in Gaza gerade das »Verbrechen der Verbrechen« geschieht.
Die Resolution der Genozid-Forscher
Die internationale Presse springt dabei jedes Mal reflexartig auf jeden antiisraelischen, antizionistischen Zug auf. Sie ist Teil des Problems aufgrund ihrer selektiven Berichterstattung und damit direkt beteiligt an der Entstehung eines falschen Konsenses. Schnell waren Journalisten etwa dabei, über die fragwürdige Resolution zu berichten, in der die »International Association of Genocide Scholars« (IAGS) im August 2025 erklärte, »dass Israels Politik und Vorgehen im Gazastreifen der rechtlichen Definition von Völkermord entsprechen«.
Keine Zeitung machte sich die Mühe, die Geschichte hinter dieser Resolution zu recherchieren. Bis heute fehlt die Klarstellung, dass diese auf einem undemokratischen Abstimmungsverfahren beruhte und von nur 129 von 500 Mitgliedern unterstützt wurde.
Bereits 2014 hatte die IAGS, damals unter Vorsitz des irisch-kanadischen Professors für Völkerrecht und erklärten Anti-Israel-Aktivisten William Schabas, während der »Operation Protective Edge« versucht, Israel Völkermord zu unterstellen. Der Holocaustforscher Yehuda Bauer, selbst ein vehementer Kritiker der rechtsextremen Regierung von Benjamin Netanjahu, äußerte sich damals zu den Vorwürfen. Einer von Bauers Hauptkritikpunkten war es, dass politisch-ideologische Gründe und eine konsequent antiisraelische Haltung die Auslöser für diesen Schritt waren und nicht die vermeintlich genozidalen Handlungen im Gazastreifen.
Dass mehr als 500 Wissenschaftler aus der Antisemitismus-, Holocaust- oder Genozidforschung sowie Juristen mit Schwerpunkt Völkerrecht die Vorwürfe der IAGS-Resolution vom vergangenen Jahr zurückwiesen, ist im medialen Diskurs nicht aufgegriffen worden.
Missbrauch des Namens Lemkin
Der Genozidbegriff wird permanent missbraucht. Dies zeigt auch ein offener Brief des »David S. Wyman Institute for Holocaust Studies« in den USA,den mehr als 100 Holocaustforscher unterzeichnet haben. Er dient der Unterstützung des amerikanischen Juristen Joseph Lemkin. Er ist ein Verwandter des polnisch-jüdischen Juristen Raphael Lemkin, der den Begriff »Genozid« geprägt und dessen unermüdlicher Einsatz letztlich zur Verabschiedung der Genozidkonvention der Vereinten Nationen 1948 geführt hat.
Joseph Lemkin versucht seit einiger Zeit, der amerikanischen NGO »Lemkin Institute for Genocide Prevention« zu verbieten, den Familiennamen des Erfinders des Begriffs Genozid für Zwecke zu instrumentalisieren, mit denen dieser niemals einverstanden gewesen wäre. Das Institut verbreitet den Genozidvorwurf gegen Israel und blendet absichtsvoll kritische Sichtweisen aus.
In dem im Januar 2026 veröffentlichten Brief an Joseph Lemkin heißt es: »Wir sind enttäuscht darüber, dass das ›Lemkin Institute for Genocide Prevention‹, das unseres Wissens ohne die Zustimmung Ihrer Familie gegründet wurde, dazu missbraucht wird, Israel fälschlicherweise des Völkermords zu bezichtigen. Israels Anti-Terror-Kampagne im Gazastreifen ist weder in ihrer Absicht noch in ihren Handlungen völkermörderisch. Die zivilen Todesopfer dort sind darauf zurückzuführen, dass sich die Hamas in Wohngebieten verschanzt und die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht.«
Die fragwürdige Rolle von Menschenrechtsorganisationen
Verschiedene Menschenrechtsorganisationen haben seit 2024 methodologisch teils äußerst fragwürdige Veröffentlichungen zum vermeintlichen Völkermord im Gazastreifen publiziert, erhalten jedoch große internationale Aufmerksamkeit und werden als seriöse Quelle dargestellt. Amnesty International beispielsweise verwies in vorauseilendem Gehorsam in seinem im Dezember 2024 veröffentlichten Bericht »You feel if you are subhumane« als Referenzen, die »auch von Genozid sprechen«, auf die Historiker Omer Bartov und Amos Goldberg.
In dem Bericht übt die Organisation Kritik an der »engen« Auslegung des Völkermord-Begriffs durch den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Dies ist ein Problem: »Wie im Folgenden dargelegt, betrachtet Amnesty International dies als eine übermäßig enge Auslegung der internationalen Rechtsprechung, die eine Feststellung von Völkermord im Kontext eines bewaffneten Konflikts praktisch ausschließen würde.« Die Definition wird aufgeweicht, nur um Israel des Völkermords zu beschuldigen.
… und der Vereinten Nationen
Die Vereinten Nationen sind da nicht anders. Am 16. September 2025 veröffentlichte die inhaltlich wie personell skandalös einseitige »Ständige Faktenfindungsmission der Vereinten Nationen zum Israel-Palästina-Konflikt«, eingesetzt vom obsessiv israelfeindlichen UN-Menschenrechtsrat, einen Bericht mit dem Titel »Rechtliche Analyse des Verhaltens Israels im Gazastreifen im Hinblick auf das Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes«.
Dies war ein beispielloser Schritt, da die Vereinten Nationen Berichte zu Völkermorden üblicherweise erst Jahre nach den Ereignissen veröffentlichen. Mit gutem Grund: Für eine seriöse und stichfeste Analyse bedarf es aufwendiger Ermittlungen, der Sammlung von Beweisen, der kritischen Bewertung von Quellen und Zeugenaussagen u. v. m.
Zum Vergleich: Der Völkermord in Ruanda fand zwischen April und Juli 1994 statt, rund 800.000 Tutsi wurden hierbei ermordet. Der unabhängige Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen wurde jedoch erst im Dezember 1999 vorgelegt. Andere Fälle, wie die Verbrechen der Roten Khmer in Kambodscha (1975–1979), wurden erst Jahrzehnte später durch UN-gestützte Tribunale und Berichte rechtlich aufgearbeitet. Auch neuere Untersuchungen, etwa zu den Rohingya in Myanmar (2016–2017), haben eine zeitliche Verzögerung zwischen den Verbrechen und der offiziellen Bewertung gezeigt.
Die Vereinten Nationen untersuchen Völkermorde üblicherweise mit einer notwendigen zeitlichen Verzögerung von drei bis fünf Jahren oder mehr retrospektiv, um zu belastbaren Einschätzungen zu kommen und Verantwortlichkeiten zu klären. Im Falle von Gaza machten sie jedoch eine nicht nachvollziehbare Ausnahme. Herausgekommen ist dabei eine nutzlose »rechtliche Analyse«, die sich statt auf ernsthafte Untersuchungen durchgängig auf fragwürdige Quellen, falsche Zahlen, verkürzte Darstellungen und nicht zuletzt Propagandabehauptungen der Hamas stützte.
Bezeichnend ist auch die Tatsache, dass die Vereinten Nationen Ende 2024 den Vertrag der »Sonderberaterin für die Verhütung von Völkermord«, Alice Nderitū, nicht verlängerten. Der Hintergrund: In einem Interview im Februar 2025 erklärte Nderitū, sie habe gehen müssen, weil sie sich geweigert hatte, Israels Vorgehen im Gazastreifen als Völkermord zu bezeichnen.
Kein Konsens über »Völkermord« im Gazastreifen
Wie seriös sind die Bewertungen des Krieges in Gaza, insbesondere die des erwähnten »Völkermord nach Lehrbuch« von Raz Segal, der nur wenige Tage nach den Hamas-Massakern in Südisrael veröffentlicht wurde? Was soll man von einem Genozidforscher halten, der die Frage, ob sich im Gazastreifen ein Genozid abgespielt hat, als »Haarspalterei« abtut?
Solche Fragen müssen gestellt werden, um die Integrität der Wissenschaft zu wahren, die von manchen Wissenschaftlern mit Füßen getreten wird. Sie missbrauchen die Wissenschaft als Deckmantel, um Israel auszusondern, an den Pranger zu stellen und dessen Selbstverteidigung gegen blutigen Terror zu delegitimieren. Bereits am 7. Oktober schien der Staat Israel schuldig gewesen zu sein.
Wissenschaftler, die den Vorwurf des Völkermords in Frage stellen, werden aus dem Kreis »progressiver« Wissenschaftler, die auf Grundlage postkolonialer Theorie und mangelnder Empirie einen Genozid propagieren, ausgeschlossen und sollen diskreditiert werden. Sie werden als »Völkermordleugner« bezeichnet, als ob sie mit Holocaustleugnern vergleichbar wären, die valide Opferzahlen, Berge von Dokumenten und sogar archäologische Studien anzweifeln.
Diese Stimmen sind laut und bedienen die grassierende antizionistische, teils offen antisemitische Stimmung weltweit. Aber sie sind die Stimmen einer Minderheit, der angebliche Konsens ist ein falscher, der auch deshalb mächtig erscheint, weil die Medien den Eindruck erwecken, er sei fachlich unhinterfragt. Eine Berichterstattung darüber, wie umstritten der angebliche Konsens innerwissenschaftlich ist, hat in den Medien nie stattgefunden.
Der Genozid-Vorwurf mag nicht per se antisemitisch sein, aber diese Diskussion lenkt vom entscheidenden Punkt ab: Nach mehr als zwei Jahren des Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen gibt es eine Fülle empirischer Belege und rechtlicher Begründungen, wie haltlos der Völkermordvorwurf ist.
Folgenlos ist er aber nicht: Das permanente Insistieren auf dem angeblichen »Völkermord Israels« hat direkte Auswirkungen auf jüdisches Leben, denn er vergiftet mit seiner Verbreitung von falschen, auf eine Terrororganisation zurückgehenden Behauptungen das gesellschaftliche Klima und befeuert den Hass auf Israel und Juden weltweit.






