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Das Ziel der Israel-Boykotteure – in deren eigenen Worten: Weg mit dem Judenstaat

Einer der prominentesten Köpfe der Israel-Boykottbewegung: Omar Barghouti. (imago images/Belga)
Einer der prominentesten Köpfe der Israel-Boykottbewegung: Omar Barghouti. (imago images/Belga)

In einem Radiointerview plauderte einer der führenden Köpfe der Israel-Boykottbewegung aus, worum es wirklich geht: die Beseitigung Israel.

Während Unterstützer Israels behaupten, die BDS-Bewegung richte sich gegen den jüdischen Staat und sei eine Form des neuen Antisemitismus, sagen ihre Anhänger in westlichen Ländern, sie sei lediglich ein Instrument, mit dem die israelische Politik verändert werden soll.

Im Gegensatz dazu erklärte Omar Barghouti, einer der Mitbegründer der BDS-Bewegung, in einem aufgezeichneten Interview mit dem Gazan Voice Podcast vom 21. Mai, dass Israel zu existieren aufhören würde, wenn die Ziele der Bewegung erreicht würden, und führte aus:

„Wenn die Flüchtlinge in ihre Heimat [in Israel] zurückkehren, wie es die BDS-Bewegung fordert, wenn wir das Apartheidregime Israels beenden, und wenn wir die Besetzung der 1967 besetzten Gebiete, einschließlich Jerusalem, beenden, was wird dann vom zionistischen Regime übrigbleiben? Das ist die Frage. Das heißt, worauf werden sich die beiden Staaten stützen?“

Während des 20-minütigen Interviews in arabischer Sprache vor dem Publikum aus Gaza scheint Barghouti das eigentliche Ziel der von ihm gegründeten Bewegung ausgeplaudert zu haben.

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„Internationales Recht und das Recht auf Rückkehr? Es wird keinen zionistischen Staat [wie das heutige Israel] mehr geben, über den wir dann sprechen. Es wird zwei Staaten geben: einen demokratischen für alle seine Bürger hier [Palästina] und einen demokratischen für alle seine Bürger dort [Israel]. Die palästinensische Minderheit wird eine palästinensische Mehrheit dessen werden, was heute Israel genannt wird.“

Zu den Organisationen, die BDS fördern, gehören Jewish Voice for Peace, die US-Kampagne für palästinensische Rechte und Students for Justice in Palestine.

Die Bewegung, die von Ramallah im Westjordanland aus geleitet wird, will in westlichen Ländern unter der falschen Vorgabe Unterstützung gegen Israel mobilisieren, dass sie nur „eine Änderung der israelischen Regierungspolitik“ anstreben würde.

(Der Artikel ist unter dem Titel „BDS co-founder says goal of movement is end of Israel“ zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung für Mena-Watch von Florian Markl.)

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