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Irans Verbündete: „Verflucht seien die Juden“

Iranische dominierte Milizen im Irak errichteten am Al-Quds-Tag Plakate mit dem Houthi-Anführer und -Slogan
Iranische dominierte Milizen im Irak errichteten am Al-Quds-Tag Plakate mit dem Houthi-Anführer und -Slogan (Quelle: Twitter Lawk Ghafury)

Obwohl Irans Außenminister Javad Zarif und der Oberste Führer Ayatollah Khamenei Behauptungen zurückweisen, dass ihre Ansichten antisemitisch seien, haben sie zunehmend ihre extrem judenfeindlichen jemenitischen Verbündeten, die Houthis der Ansar-Allah-Bewegung, in den Vordergrund gerückt.

Seth J. Frantzman, Jerusalem Post

Die Houthis rückten 2015 in den blick der Öffentlichkeit, als sie rasch einen Teil des Jemen eroberten und drohten, Aden einzunehmen. Der Iran unterstützt die Houthis gegen Saudi-Arabien, das eingegriffen hatte, um den Fall von Aden zu verhindern. Die Rolle des Iran im Jemen gibt ihm die Möglichkeit, seine Macht ans Rote Meer und an die Straße von die Bab al-Mandab auszudehnen. Er hat Drohnen und Raketen an die Houthis geliefert.

Die Houthi-Rebellen nennen sich selbst Ansar Allah (Gottes Helfer) und machen kein Hehl aus ihren Ansichten über Juden. Ihr offizieller Slogan lautet: „Gott ist groß, Tod für Amerika, Tod für Israel, Verflucht seien die Juden, Sieg für den Islam“. Der Iran begann in den Jahren 2016 und 2017, die Houthis als Stellvertreter gegen Saudi-Arabien zu nutzen und ermutigte sie, Drohnen und ballistische Raketen einzusetzen, um Riad anzugreifen. (…)

Irans Ziel ist es, alle seine Verbündeten zusammenzuschweißen. (…) Das Iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat direkte Verbindungen zu den schiitischen Milizen im Irak und unterhält wichtige Verbindungen zur Hisbollah im Libanon. In den letzten Jahren hat der Iran jedoch versucht, die Houthis wie eine Schachfigur in den Mittelpunkt zu rücken. (…)

Am diesjährigen al-Quds-Tag versuchte das Regime in Teheran, den Houthis noch mehr Ansehen und Einfluss zu verschaffen. Im Irak hängten die pro-iranischen Gruppen im Gouvernorat Diyala Plakate mit Bildern des Houthi-Führers auf. Die Houthis erschienen auch auf einem offiziellen Poster von Khamenei, das pro-iranische Gruppen zeigt, die in Jerusalem in der Nähe des Felsendoms beten.

Berichten zufolge haben die Houthi-Führer erklärt, dass sie die Autorität des obersten iranischen Führers als einen „Befehlshaber der Gläubigen“ anerkennen, und im vergangenen August scheinen sie Teheran die Treue geschworen zu haben. (…)

Die Houthis – die jetzt direkt unter iranischer Flagge stehen und mit deren Führer sich die offizielle Propaganda des Iran schmückt – sagen offen: „Verflucht seien die Juden“. Sie sagen nicht: „Verfluch sei der Zionismus“, sondern beziehen sich explizit auf alle Juden. Dies zeigt, dass hinter der Scharade der iranischen Behauptung, sich lediglich gegen den „Zionismus“ zu stellen, eine antisemitische Agenda als offizielle Politik verfolgt wird.

Kein Land der Welt hat als offiziellen Slogan „Verflucht seien die Muslime“ oder „Verflucht seien die Christen“ – nur die Houthis und ihre Verbündeten im Iran bekennen sich zu der Forderung: „Verflucht seien die Juden“. Irans Verbündete stellten am 21. Mai im Irak ein offizielles Plakat der Houthis mit ihrem Slogan „Verflucht seien die Juden“ auf. Dies ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Teheran im Verfluchen der Juden nichts Falsches, Kontroverses oder Beleidigendes sieht.

Iran is increasingly promoting antisemitic Houthi leader from Yemen

Offizielles Plakat von Khamenei zum Al-Quds-Tag mit Houthi-Anführer Abdul-Malik al-Huthi
Offizielles Plakat von Khamenei zum Al-Quds-Tag mit Houthi-Anführer Abdul-Malik al-Huthi (roter Kreis)

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