Trotz Abbau der Metalldetektoren: Fortsetzung des Tempelberg-Boykotts

„Muslimische Anführer haben den Gläubigen am Dienstag empfohlen, dem Tempelberg weiterhin fernzubleiben, obwohl Israel die Metalldetektoren und Sicherheitskameras entfernt hat, die den Boykott der heiligen Stätte ausgelöst hatten. Die Islamische Waqf-Stiftung, die die Stätte verwaltet, erklärte, der Boykott werde fortgesetzt, während die neuen israelischen Sicherheitsmaßnahmen dort überprüft würden. Das Oberhaupt des Obersten Islamischen Komitees in der Stadt Ikrema Sabri erklärte, diese Überprüfung würde möglicherweise noch am Dienstag abgeschlossen. (…) Sabri erklärte der Associated Press gegenüber, es sei ‚unsere Position, dass vorerst niemand [den Schrein] betreten soll.’

Ein Vertreter der Waqf sagte der Times of Israel, dass der Boykott des Tempelbergs fortgesetzt werde, bis sämtliche nach dem Anschlag hinzugefügten Sicherheitsmaßnahmen zurückgenommen würden. ‚Neue Hightech Kameras’ anstelle der Metalldetektoren würden nicht akzeptiert. Ein vor Ort befindlicher Korrespondent der Times of Israel berichtete, Gläubige würden den Komplex nicht betreten und die Polizei und palästinensische Demonstranten bereiteten sich auf ein angespanntes Nachmittagsgebet in der jerusalemer Altstadt vor. Etwas 100 Gläubige versammelten sich neben dem Löwentor dort, wo die Metalldetektoren gestanden hatten, und erklärten, sie würden den Tempelberg aus Protest gegen die Sicherheitsmaßnahmen nicht betreten.“ (Raoul Wootliff: „Muslims maintain Temple Mount boycott after detectors removed“)

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