Mena-Exklusiv

Obamas Millionen-Abschiedsgeschenk für die Palästinenser

Sehr geehrter Herr Herrmann,

in Ihrer Reportage über den amerikanischen „Rostgürtel“ zitieren sie eine Republikanerin, die sich über die Mainstream-Medien beschwerte: „Nur damit beschäftigt, Trump mit Dreck zu bewerfen, hätten sie nicht einmal darüber berichtet, dass Obama an seinem letzten Amtstag der PLO mal eben so 250 Millionen Dollar überwiesen habe.“ Sie entgegneten darauf, dass sie „die Sache mit dem Geld für die Palästinenser zum ersten Mal höre(n)“. Erlauben Sie mir, ein wenig Licht in diese Sache zu bringen, die im Detail zwar nicht ganz stimmt, im Großen und Ganzen aber wahr ist – und keine bloße Einbildung eines Trump-Fans aus dem Rostgürtel. [...]

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Was der „Standard“ für „die Realität“ in Israel hält

Von Florian Markl

„Ich wollte den Nahost-Konflikt beiseitelassen“, sagt der Regisseur Michael Pfeifenberger im Kurier-Interview, „weil er immer wieder missbraucht wird für Ressentiments – nicht nur gegen Israelis, sondern gegen Juden im Allgemeinen. Nach dem Motto: Ich habe ja nichts gegen die Juden, aber schaut einmal hin, was sie in Israel machen.“ In Kürze kommt Pfeifenbergers jüngster Film „Desert Kids“ ins Kino. „Ich wollte nicht einen von vielen Filmen über den Nahost-Konflikt machen, sondern einmal zeigen, dass es auf muslimischer wie auch auf jüdischer Seite junge Menschen gibt, die sich trotz aller Konflikte als Israelis fühlen und [...]

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Stoppt Europa die Zuwanderung von Muslimen?

Von Thomas Eppinger

Europa wird nicht umhin kommen, sich der Frage zu stellen, in welchem Ausmaß die weitere Zuwanderung von Muslimen von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert wird.

Die Empörung über Donald Trumps angeblichen „muslim-ban“ hielt in Europa sehr viel länger als der zugrunde liegende Erlass, der die Einreisebestimmungen in die USA für Angehörige aus sieben Staaten mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung verschärft hatte. In einer Demokratie, die auf Gewaltenteilung basiert, ist ein Richter eben manchmal mächtiger als der Präsident [...]

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Zwanghafte Dämonisierung Israels

Von Stefan Frank und Alex Feuerherdt

Der Karikaturist Horst Haitzinger hat erneut eine Karikatur veröffentlicht, die sich einer antisemitischen Bildsprache bedient. Zudem enthält sie Anspielungen auf die Shoa, die gegen Israel gewendet werden.

Juden mit Gift in Verbindung zu bringen – sei es im wörtlichen Sinn (wie bei den „Brunnenvergiftern“) oder im übertragenen (Juden „vergiften“ die Gesellschaft, die Kultur, die internationalen Beziehungen usw.) –, ist das antisemitische Klischee schlechthin [...]

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Nächste palästinensische Terror-Feier in Berlin

Von Felix Balandat

Unterstützer der „Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas“ (DFLP) wollen am Donnerstag, den 23. Februar, in Berlin den 48. Gründungstag der militanten Palästinenserorganisation feiern. Veranstaltungsort im Stadtteil Friedrichshain ist wieder einmal der Franz-Mehring-Platz 1 (FMP1), bekannt als Verlagsgebäude Neues Deutschland – dort wollten zuletzt die palästinensische Terrororganisation PFLP sowie die Hamas-Sympathisanten der „Palästinensischen Gemeinschaft Deutschlands“ (PGD) Veranstaltungen durchführen. Proteste waren die Folge. [...]

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Kein Ende der Proteste im Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken

Die Massenproteste in der iranischen Provinz Khuzestan gehen unvermindert weiter. (Eine Bildstrecke über finden Sie hier.) Trotz massiver Einschüchterungen und Drohungen seitens der Polizei gingen in Ahvaz erneut Tausende auf die Straße. Wie der „Nationale Widerstandsrat Iran“ (NCRI) berichtet, hat das Regime aus Angst vor den Demonstranten inzwischen Milizen der gefürchteten Bassiji nach Ahvaz verlegen lassen: [...]

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Massenproteste gegen Umweltzerstörung im Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken

Weitgehend unbemerkt von internationalen Medien kommt es im Iran immer wieder zu Demonstrationen und Protesten gegen das Regime, zuletzt während der Beisetzung des kürzlich verstorbenen ehemaligen Präsidenten Rafsanjani in Teheran. Vor allem in der mehrheitlich von Arabern besiedelten Provinz Ahvaz, die im Iran offiziell Chuzestan heißt, ist der Unmut groß. Seit Jahrzehnten beklagen sich vor allem die arabischen und lurischen Bewohner der ölreichen Provinz über systematische ethnische Diskriminierung durch die Regierung in Teheran. In den vergangenen Tagen kam es erneut zu Massenprotesten, weil in Folge verheerender Staubstürme in vielen Städten der Provinz die Wasser- und Stromversorgung zusammengebrochen ist [...]

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Israelkritik, „um Juden überall auf der Welt zu kränken“

Von Frederik Schindler

Über „Israelkritik und die Grenzen der akademischen Diskussionsfreiheit“ wollte das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) der Freien Universität Berlin (FU) am vergangenen Mittwoch diskutieren. Zuvor hatte das Institut angekündigt, der Dozentin Eleonora Roldán Mendívil vorerst keine Lehraufträge mehr zu erteilen, da israelfeindliche Kommentare auf ihrem Blog aufgetaucht waren. Das Interesse an der Veranstaltung war sehr groß: Mehrere Hundert Studierende drängten sich in den Hörsaal, um die Stellungnahmen der hausinternen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu hören und darüber zu diskutieren. [...]

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Antisemitische Verschwörungstheorien in der „Krone“

Von Florian Markl

Die Kronen Zeitung veröffentlichte in ihrer gestrigen Ausgabe einen Artikel über die Nahost-Politik von US-Präsident Donald Trump. Sie gab darin wörtlich Teile einer am Dienstag veröffentlichen Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wieder – von der diese sich mittlerweile distanziert hat, weil sie vor antisemitischen Klischees nur so strotzte. [...]

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Ist „Druck von außen“ notwendig?

Sehr geehrter Herr Vieregge,

in Ihrem Presse-Artikel über den USA-Besuch des israelischen Premiers Netanjahu schreiben Sie: „Die Geschichte der Nahost-Diplomatie zeigt indes, dass ohne Druck von außen kaum je Bewegung in die starren Fronten kam.“ Mich würde interessieren, worauf Sie sich bei dieser Einschätzung beziehen. Denn die drei wahrscheinlich wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte waren gerade nicht das Ergebnis äußeren Drucks und internationaler Einmischung, sondern vielmehr Folgen der Initiativen lokaler Akteure: [...]

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