Missing Link: Die nächste Farce der Vereinten Nationen

Der UN-Menschenrechtsrat hat den kanadischen Juristen William Schabas zum Vorsitzenden des Komitees bestellt, das dem Verdacht auf israelische Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg nachgehen soll. Schon der Beschluss zur Einsetzung des Komitees war so einseitig und vorverurteilend, dass sowohl die EU, als auch die USA ihn nicht unterstützten. Mit Schabas, der sich seit Jahren immer wieder durch seine anti-israelische Einseitigkeit einen Namen gemacht hat, wurde jetzt ein würdiger Leiter für eine unwürdige Untersuchung gefunden. Wer eine Vorahnung von der Farce bekommen will, die nun bevorsteht, dem sei das Interview mit Schabas in einer israelischen Nachrichtensendung empfohlen. Darin verteidigt er u. a. seine im letzten Jahr erhobene Forderung, den israelischen Premier Netanjahu wegen dessen Verantwortung für „Kriegsverbrechen“ im Gaza-Krieg 2008/2009 vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Kleiner Haken an der Sache: Netanjahu trug damals gar keine Regierungsverantwortung, sondern war Oppositionsführer; in dem für seine grotesk anti-israelische Schlagseite berüchtigten Goldstone-Report, auf den Schabas sich bei seiner Forderung beruft, findet sich nicht der geringste Vorwurf gegen Netanjahu – tatsächlich wird er darin gerade einmal in einer belanglosen Fußnote erwähnt. Offensichtliche Inkompetenz gepaart mit eindeutiger Voreingenommenheit gegen Israel, das sind die Qualitäten, die jemanden dazu qualifizieren, das nächste anti-israelische Propagandaunterfangen anzuführen, das die Vereinten Nationen im Namen der Menschenrechte veranstalten.


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