Ausstellung in Berlin präsentiert Bataclan-Attentäter als „Märtyrer“

„Am Mittwoch wird eine Installation im Haus Bethanien am Berliner Mariannenplatz mit dem Titel ‚Märtyrermuseum‘ eröffnet. Dort werden Persönlichkeiten der Weltgeschichte gezeigt, die für ihre Überzeugungen in den Tod gingen. Sokrates (469–399 v. Chr.) ist dabei und die Heilige Apollonia von Alexandria (3. Jh.) oder Martin Luther King (1929–1968). Am Ende der Reihe steht Ismaël Omar Mustafaï, einer der Islamisten von Paris, die am 13. November 2015 im Konzertsaal Bataclan in Paris 89 Menschen ermordeten.

Über den Audio-Guide erfährt man, dass er glaubte, sich im Kampf gegen die westliche Kultur opfern zu müssen. Als Exponat ist das Original einer Eintrittskarte zu sehen. (…) ‚Die Künstler wollen den Begriff des Märtyrers erweitern‘, sagt Ricarda Ciontos vom Verein Nordwind, die die Installation künstlerisch leitet. Der Verein Nordwind wird über den Hauptstadtkulturfonds und die Kulturstiftung des Bundes aus Steuergeld finanziert.“ (Gunnar Schupelius: „In Kreuzberg sind die Bataclan-Mörder ‚Märtyrer‘“)

Ein Gedanke zu „Ausstellung in Berlin präsentiert Bataclan-Attentäter als „Märtyrer“

  1. Gottfried von Beutelratte

    Bei solchen Nachrichten frage ich mich, was die „Künstler“ geraucht haben, als niemand hinsah!

    Man verzeihe mir den emotionalen Kommentar, aber schön langsam wird es widerlich!

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