Will der Iran sein Atomwaffenprogramm in Syrien verbergen?

„Der ehemalige Chef des israelischen Militärgeheimdiensts Yossi Kuperwasser erklärte am Mittwoch, ein Hauptgrund für die Bestrebungen des Iran, seine Präsenz in Syrien auszuweiten, könne darin liegen, dass er dort Teile seines Atomwaffenprogramms vor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verbergen wolle. Auf einer Konferenz des Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA), die sich mit dem Atomprogramm des Iran beschäftigte, erklärte der ehemalige Brigadegeneral Kuperwasser, der jetzt für das JCPA tätig ist, die IAEA könne lediglich auf iranischen Territorium Inspektionen durchführen, da das Atomabkommen der IAEA nur begrenzten Zugang zu den iranischen Wissenschaftlern zugestehe. Daher könne der Iran die am Atomprogramm beteiligten Wissenschaftler und verschiedene Aspekte des Atomprogramms nach Syrien verlegen. Dass der Iran sich so sehr darum bemühe, an dem Abkommen festzuhalten, obwohl die USA sich bereits aus ihm zurückgezogen hätten, zeige, dass es sich um ein schlechtes Abkommen handele, dass ein besseres Abkommen hätte ausgehandelt werden können, und dass der Iran zu Kompromissen bereit sein könnte, um ein Scheitern des Abkommen zu verhindern. (…)

Der ehemalige Generaldirektor im Außenministerium und jetzige Direktor des JCPA Dore Gold erklärte auf der Konferenz, die Sanktionen der Trump-Administration würden den Iran zu schwierigen wirtschaftlichen Entscheidungen zwingen. ‚Der Iran hatte sich darauf eingestellt, mehr Geld zur Verfügung zu haben, um die Revolution zu exportieren. Wird sich das Verhalten und der Einfluss des Iran in der Region verändern, wenn es kein Geld mehr gibt? Meines Erachtens hat der Iran Zahlungen an das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden den Vorrang gegeben … und wird diese Programme nur sehr widerwillig kürzen‘, so Gold. Wenn der Iran weiterhin die Revolution und den Terrorismus in anderen Ländern finanzieren wolle, müsse dies auf Kosten der gewöhnlichen iranischen Bürger geschehen. Die ‚Menschen auf der Straße [im Iran] wissen das, was zu innenpolitischen Schwierigkeiten im Iran führt.‘“ (Yonah Jeremy Bob: „Ex-intel. official: Iran footprint in Syria may be to hide nuke scientists“)

Schreiben Sie einen Kommentar


Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.


Login