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Wie palästinensischer Raketenterror Palästinenser tötet

Auswertung der Radarüberwachung der Raketensalve palästinensischer Terroristen am Samstagabend, bei der mehrere Palästinenser in Jabaliya getötet wurden. (Quelle: Israel Defense Forces)
Auswertung der Radarüberwachung der Raketensalve palästinensischer Terroristen am Samstagabend, bei der mehrere Palästinenser in Jabaliya getötet wurden. (Quelle: Israel Defense Forces)

Zahlreiche Raketen palästinensischer Terroristen schlagen schon im Gazastreifen ein. Eine davon tötete am Samstag sieben Palästinenser, darunter vier Kinder.

In den ersten eineinhalb Tagen der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen dem vom Iran unterstützten Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) und Israel feuerten palästinensische Terroristen rund 580 Raketen vom Gazastreifen Richtung Israel. Rund 480 von ihnen gelangten nach Israel, wo es nicht nur in den Ortschaften in unmittelbarer Nähe der Grenze Raketenalarm gab, sondern auch in den weiter entfernt liegenden Städten Beerscheba, Tel Aviv und Jerusalem. Rund 200 Raketen wurden vom Abwehrsystem Iron Dome unschädlich gemacht, bevor sie in zivile Wohngebiete eingeschlagen hätten.

Laut israelischen Angaben schlägt rund ein Viertel der palästinensischen Raketen bereits im Gazastreifen selbst ein, wo es palästinensische Zivilisten sind, die durch die Aktionen der Terroristen Schaden nehmen.

Ein solcher Vorfall ereignete sich am Samstagabend im Norden des Küstenstreifens. Bei einer Explosion in Jabaliya wurden sieben Palästinenser getötet, darunter vier Kinder. Sofort wurden die Social-Media-Kanäle mit der üblichen palästinensischen Propaganda über ein angebliches israelisches Kriegsverbrechen überschwemmt.

Doch wie Israel rasch klarstellte, hatte es mit dem Vorfall nichts zu tun. Seit Stunden hatte die israelische Armee in dem betroffenen Gebiet keine Einsätze unternommen. Eine interne Untersuchung hatte zweifelsfrei erwiesen, dass es sich »nicht um einen israelischen Angriff handelte, sondern um eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete, die im Herzen von Jabaliya einschlug«.

Am Sonntagmorgen veröffentlichte die israelische Armee das Ergebnis ihrer Auswertung der Radarüberwachung. Eine Karte des nördlichen Gazastreifens zeigt nicht nur die Abschussorte einer Raketensalve, sondern auch, dass gleich mehrere der Geschoße bereits diesseits der Grenze einschlugen, in Beit Hanoun, Beit Lahia und eben auch in Jabaliya, wo sich die tödliche Explosion ereignete.

Dazu zeigen zwei Videos, wie abgefeuerte Raketen in der Nähe der Abschussorte im Gazastreifen einschlugen. Das erste stammt von einem Palästinenser im Gazastreifen:

Das zweite wurde von der israelischen Armee veröffentlicht:

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In der Vergangenheit wurde Israel oft für seine zu langsame Öffentlichkeitsarbeit kritisiert, die palästinensische Propagandalügen zu lange unwidersprochen kursieren ließe. In diesem Fall reagierten die Verantwortlichen schnell und nahmen damit der nächsten israelfeindlichen Gräuelgeschichte den Wind aus den Segeln, bevor diese Schwung aufnehmen konnte.

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