Wie die Medien der Hamas in die Karten spielen

Der Führung der Hamas zufolge soll der ‚Rückkehrmarsch’ vom 30. März, dem ersten Abend des Pessach-Fests, bis zum 15. Mai, dem 70. Jahrestag der Gründung Israels, andauern. Israelische Medien berichteten, die Hamas habe für die Operation 10 Millionen Dollar bereitgestellt. Während des ‚Rückkehrmarschs’ beabsichtigt die Hamas, tausende Zivilisten an die israelische Grenze zu schicken. Die Hamas will entlang des Grenzzauns Zeltlager errichten und wird den Teilnehmern vermutlich befehlen, den Grenzzaun am 15. Mai zu erstürmen. Die Palästinenser bezeichnen den 15. Mai als ‚Nakba’ oder Tag der Katastrophe.

Die erste Frage, die Beobachter dieses Spektakels sich stellen sollten, ist die, ob die Hamas glaubt, dass sie Israel wird erstürmen können. Die Antwort lautet offensichtlich: Nein, das tut sie nicht. Damit kommen wir zu der zweiten Frage. Wenn die Hamas nicht davon ausgeht, dass die Zivilisten in ihrem Gefolge Israel erstürmen können, was erhofft sie sich dann davon, dass sie diese Zivilisten dazu bringt, sich in Gefahr zu bringen? Warum bringt die Terrororganisation Bewohner des Gazastreifens dazu, sich an den Grenzzaun zu stellen und die mit der Verteidigung Israels betrauten Sicherheitskräfte zu provozieren? Auch hier ist die Antwort offensichtlich. Die Hamas will Israel dazu bringen, auf die palästinensischen Zivilisten, die sie an die Grenze schickt, zu schießen. Sie schickt ihre Leute in den Tod, weil sie hofft, dass die westlichen Medien, die bereitstehen, um das Spektakel zu beobachten, deren Tod live aufzeichnen werden.

Die Strategie der Hamas, israelische Soldaten zu zwingen, Palästinenser zu töten, um so Israel zu schaden, beruht auf der Gewissheit, dass die westlichen Medien ihr beistehen und den Erfolg ihres tödlichen Medienspektakels gewährleisten werden. (…) Der entscheidende Punkt bei der geplanten Operation der Hamas – und dies wurde bereits im Falle der Mavi Marmara und bei den Militärkampagnen der Hamas gegen Israel 2014, 2011 und 2008/9 deutlich ist also nicht, wie Israel reagiert. In Wirklichkeit beruht die gesamte Strategie der Hamas auf ihrem Vertrauen, dass die westlichen Medien und die westliche Linke ihre Partei gegen Israel ergreifen werden. Die Hamas geht davon aus, dass sowohl die Medien wie auch linke Aktivisten und Politiker in Europa und den USA Israel für die zivilen Opfer unter den Palästinensern verantwortlich machen werden. Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass die Hamas zurecht davon ausgeht, dass die Medien und linke Aktivisten die ihnen zugedacht Rolle spielen werden.

Solange die Medien und die Linke Israels Bestrebungen, sich und seine Bürger gegen seine terroristischen Feinde, die die Regeln des Krieges ganz selbstverständlich auf den Kopf stellen, zu verteidigen, nicht schnell genug verurteilen können, werden derartige Angriffe weiterhin stattfinden und an Intensität zunehmen.“ (Caroline Glick: „Hamas’s partners in its war against Israel“)

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