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Wenn Airport-Mitarbeiter Terror beklatschen

„In einem offenen Brief schreibt die Flughafenpolizei, dass jedermann ungeprüft Zugang zu allen vier Etagen des (Brüsseler) zentralen Flughafengebäudes habe. Weder die Passagiere, noch deren Gepäck würden vor Betreten überprüft. In anderen Ländern habe man diese Politik des offenen Flughafens längst hinter sich gelassen. Über solche Maßnahmen dürften heute auch die EU-Sicherheitsexperten diskutieren.

Kritiker – wie die deutschen Flughafenbetreiber – hingegen bemängeln, dass das Risiko eines Anschlages so nur verlagert würde. Terroristen könnten sich dann zwar nicht im Gebäude, dafür aber in der Schlange zur Sicherheitskontrolle davor in die Luft sprengen. Gewerkschaftschef Vincent Gilles bemängelt aber noch ein ganz anderes Sicherheitsproblem und schildert das anhand eines Beispiels: ‚Uns wurde bezeugt, dass nach den Attentaten von Paris im November von 40 Gepäckarbeitern mindestens 30 applaudierten als sie die Medienberichte sahen. Sie applaudierten! Zwei oder drei Polizisten haben es gesehen.‘“ (hier)

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