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Weniger Zugang zu iranischen Atomanlagen für UNO-Inspektoren

IAEO-Chef Rafael Grossi verhandelte am Wochenende im Iran über die zukünftigen Inspektionsmöglichkeiten. (© imago images/Kyodo News)
IAEO-Chef Rafael Grossi verhandelte am Wochenende im Iran über die zukünftigen Inspektionsmöglichkeiten. (© imago images/Kyodo News)

Die Internationale Atomenergiebehörde hat künftig weniger Möglichkeiten, der Iran keine Erklärung für den Fund von Uran in zwei strittigen Anlagen.

Nachrichtenagenturen, The Times of Israel

Der Leiter der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen sagte, dass der Iran ihren Inspektoren „weniger Zugang“ gewähren, der Agentur aber noch erlauben werde, sein Atomprogramm zu überwachen.

Rafael Grossi machte die Aussagen bei der Ankunft in Wien am späten Sonntagabend, nachdem er Gespräche mit Offiziellen in Teheran geführt hatte. Er betonte, dass es immer noch die gleiche Anzahl von Inspektoren geben werde, aber es gebe „Dinge, die wir verlieren.“ (…)

„Es gibt weniger Zugang, seien wir ehrlich. Aber trotzdem können wir das notwendige Maß an Überwachungs- und Verifizierungsarbeit beibehalten“, sagte er. (…)

Laut einem Bericht vom Freitag haben Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde im vergangenen Sommer Uranpartikel in zwei iranischen Atomanlagen gefunden, zu denen der Iran den Zugang zu blockieren versuchte.

Iranische Behörden hatten die Inspektoren zuvor sieben Monate daran gehindert, die Anlagen zu erreichen, und iranische Offizielle haben keine Erklärungen für das Vorhandensein des Urans abgegeben, so die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Diplomaten, die mit der Arbeit der UN-Agentur vertraut sind.

(Aus dem Artikel „UN nuclear chief concedes Iran to grant ‘less access’ to inspectors at its sites“, der bei der Times of Israel erschienen ist. Übersetzung von Florian Markl.)

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