
Im Laufe der letzten Jahre hat sie ein aus dem Iran und Syrien stammendes Raketenarsenal mit über 100.000 Raketen verschiedener Reichweiten insbesondere im Südteil des Libanon installiert, wovon wiederum ein Großteil in urbanen Wohngegenden schussbereit gen Israel steht. Zudem bastelt die Hisbollah an einer eigenen unabhängigen Waffenindustrie und gefährdet somit den ohnehin wackeligen Status quo mit Israel – einen Status der gegenseitigen Abschreckung. Jetzt kommt hinzu, dass gegenwärtig aus dem Libanon nach Israel gegrabene Terrortunnel auf israelischer Seite der Grenze von der Armee zerstört werden und die Operation weitergeht. (…) Die Frage ist, ob eine Entwicklung in Richtung blutigen Konflikt zwischen Israel und dem Libanon (Ja Libanon! Denn Hisbollah nimmt Teil in der Regierung des Zedernlandes!) noch aufhaltbar ist? Meiner Meinung nach nur, wenn Europa, unter Führung Deutschlands, ein Machtwort spricht und die gesamte Hisbollah Organisation auf die Terrorliste stellt, ohne einen Unterschied zwischen dem militärischen und dem politischen Zweig zu machen. Das würde ihnen den Wind aus den Segeln nehmen.“ (Arye Sharuz Shalicar: „Heißer Konflikt unter der Erde“)






