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Warum sollte Ost-Jerusalem eigentlich „judenfrei“ sein?

Demonstration in Berlin anlässlich der Unruhen in Sheikh Jarrah in Jerusalem
Demonstration in Berlin anlässlich der Unruhen in Sheikh Jarrah in Jerusalem (© Imago Images / ZUMA Wire)

Fast jeder glaubt zu wissen, dass Israel bei den Unruhen rund um Sheikh Jarrah im Unrecht sei, doch kaum jemand weiß, worum es dabei wirklich geht.

Alan Posener, Welt

Auf den ersten Blick scheint die Lage in Jerusalem klar: Araber aus Ost-Jerusalem wehren sich gegen israelische Zwangsräumungen. Doch im Nahost-Konflikt täuscht der erste Blick fast immer. Um die aktuellen Bilder zu verstehen, muss man in die Geschichte eintauchen. (…) Wie hierzulande mit der deutschen Einheit der von den Kommunisten enteignete Besitz zurückgegeben wurde, haben in Jerusalem enteignete Juden Anspruch auf Rückgabe ihres Eigentums.

Seit 20 Jahren versuchen die jüdischen Eigentümer von vier Häusern in Schimon HaTzadik auf legalem Weg, ihr Eigentum zurückzubekommen. Israels Oberstes Gericht gab ihnen nun recht. Das Ergebnis ist Gewalt, weil radikale Kräfte unter den Palästinensern immer noch nicht die Vorstellung akzeptieren, Juden und Araber könnten sich friedlich das Land teilen.

Weiterlesen in der Welt: „Radikale Araber wünschen sich „judenfreie“ Stadtviertel

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