
Gegen die Vereinnahmung durch ‚Funktionäre‘, die tagtäglich Haß auf Juden verbreiten, während sie sich gleichzeitig als Opfer rassistischer Verfolgung inszenieren, kann sich der Tote nicht wehren. Während der Präsident Südafrikas ein günstigenfalls sachliches Verhältnis zu Israel pflegte und mit der PLO sympathisierte, wird er gleichwohl als ein Gegner von Antisemitismus geschildert. Während die durch ihn gegen Terrorismusvorwürfe in Schutz genommene PLO Juden in ihrer ‚Nationalcharta‘ das Recht auf eigene staatliche Souveränität abspricht, war Nelson Mandela immerhin bereit, Israel in ‚sicheren Grenzen‘ zu akzeptieren, wenngleich er dabei an jene ‚von 1967‘ dachte. Leugnet das Regime in Ramallah jüdische Geschichte, anerkannte er sie wohl.
Und so macht die Statue aus Johannesburg womöglich erst recht deutlich, woran es ‚Palästina‘ und seiner selbstmandatierten ‚Führung‘ mangelt: einem palästinensischen Nelson Mandela. Anders als mit ihr, die von einem judenreinen ‚Palästina‘ träumt, wäre mit einer solchen Persönlichkeit eine Lösung im Konflikt zwischen Palästinensern und Israel wohl wirklich denkbar.“ (Artikel auf dem tw24:blog: „Hoffnungsträger“)







